Der Ehrenfeld-Reporter

Fische sterben am Party-Weiher

19. Juli 2010 · 2 Kommentare

Tote Fische im Aachener Weiher

Tote Fische im Aachener Weiher

Wer bei schönem Wetter am Aachener Weiher, also nah an der Stadtviertelsgrenze zu Ehrenfeld, spazieren geht, denkt die Welt ist in Ordnung: Der Biergarten ist voll, auf der hügeligen Wiese hinter dem Weiher sitzen die Stadtbewohner in Gruppen und Grüppchen, grillend, musizierend, spielend. Doch die Idylle trübt: Das Wasser im Weiher ist durch die große Hitze umgekippt, ein Nervengift hat sich nach Informationen des Kölner Stadtanzeigers im Schlamm auf dem Weihergrund gebildet. Folge: Die Fische und Enten sterben massenweise.

Wer genau hinsieht, kann die toten Fische am Weiherrand nicht übersehen: Sie treiben an der Oberfläche, seitwärts gedreht, weiß, teilweise mit Fliegen bedeckt. Je nachdem, wie der Wind steht, kann man sie auch riechen. Die Stadt will frisches Wasser in den Weiher pumpen, um die Situation zu ändern. Den bereits toten Tieren hilft das jedoch nichts mehr.

Fotos und Text: Bettina Blaß

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2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 J.K. // Jul 19, 2010 at 06:19

    Hallo.
    jetzt müssten sich die Verantwortlichen der Stadt Köln doch freuen, dass endlich die überpopulation der Enten und Schwäne beseitig worden ist, ohne sich dabei selbst die Hände schmutzig zu machen.

  • 2 admin // Jul 20, 2010 at 06:59

    … dafür müssen sie jetzt die Kadaver wegräumen. Fiese Arbeit. Seit gestern werden aber jede Stunde 150.000 Liter Wasser in den Weiher gepumpt.

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