
Jörg: Von meinem Balkon habe ich die ganze Stadt im Blick: ganz links die Türme vom Stadion, das Uni-Center, bald die Moschee, den Colonius und ganz rechts die Domspitzen. Wunderbar. Mir gefällt nicht, dass hier so viele Leute ihren Sperrmüll einfach auf die Straße stellen.

Inge: Ehrenfeld ist ein gemütliches Pflaster mit viel Veedel-Spirit. Ich mag gerne die Kneipen und die Büdchen und den Blick auf den Colonius, wenn ich morgens aus dem Fenster schaue. Besonders gerne mag ich den TCC. Aber Fahrradfahren auf der Venloer Straße mag ich gar nicht. Das ist wirklich lebensgefährlich.
Zum TCC.
Michael: Ehrenfeld ist ein kleines Dorf in meiner Stadt, hier kann man klönen, spazieren und in allen Sprachen denken und reden, vielleicht gefällt mir gerade das an Ehrenfeld: alle Religionen, alle Farben. Essen und trinken kann man hier außerdem auch besser als in der Stadt. Manchmal frag ich mich warum ich mein Dorf überhaupt verlassen muss. Ich hab doch alles …

Muck: Die Ehrenfelder Mäuse sind einfach die saftigsten!

Erik: Ich liebe die Nähe zum Grüngürtel und zum Herkulesberg. Denn ich fahre meistens mit dem Fahrrad in die Stadt, und wenn man diese grüne Zone durchquert, ist es wie ein langsames Eintauchen. Und so als ob man in einem Vorort wohnen würde. Zuviele Ecken in Ehrenfeld sind jedoch schmuddelig und verwahrlost. Eigeninitiative und Selbstverwaltung der Bürger täte dem Viertel gut. Da darf sich jeder selbst an die Nase fassen.

Eva: Ich lebe gerne in Ehrenfeld, weil ich hier alles habe, was ich zum Leben brauche. Es gibt nette Kneipen, um auszugehen, Supermärkte, die Bahn fährt direkt vor der Tür. Ich kann mir nicht vorstellen, in einem anderen Stadtteil zu leben.
Und Sie? Schicken Sie eine Mail an bb@ehrenfeldreporter.de, und verraten Sie uns, warum Sie in Ehrenfeld leben.
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