Es scheint fast unglaublich, aber es ist wahr: Endlich kommt Leben in die Bahnbögen in Ehrenfeld. Direkt am S-Bahnhof des Viertels und fußläufig zur U-Bahn-Haltestelle Venloer Straße/Gürtel soll am kommenden Freitag der neue Club Bahnhof Ehrenfeld eröffnen.
Der Kölner Stadtanzeiger schrieb, dass es dort neben Parties auch Poetry Slam Lesungen und Konzerte veranstaltet werden sollen. Außerdem wird es einen Biergarten mit 250 Plätzen geben. Das Konzept klingt so, als ob Ehrenfeld dadurch eine echte Bereicherung erfahren könnte. Hinzu kommt, dass die Lage optimal ist: Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel könnte besser nicht sein, in direkter Nachbarschaft gibt es außerdem niemanden, der sich über Lärm beschweren könnte. Hoffentlich ist das erst der Beginn einer ganzen Reihe spannender Projekte, die in den Bahnbögen ein Zuhause finden.
Club Bahnhof Ehrenfeld setzt übrigens auf das Web 2.0 um seine Zielgruppe zu erreichen: Über Twitter werden die künftigen Gäste auf dem Laufenden gehalten, bei Facebook hat die Seite bereits über 1500 Freunde gefunden.
(bbl)


183 Antworten bis jetzt ↓
1 Miau // Mai 25, 2010 at 13:35
“in direkter Nachbarschaft gibt es außerdem niemanden, der sich über Lärm beschweren könnte”: ich wohne in der Senefelderstraße und kann seit dem Wochenende nicht mehr schlafen! Dämmung scheint miserable zu sein. Möchte nicht wissen, wie es den Anwohnern, die es durchaus gibt, geht, die noch näher dran wohnen…
2 admin // Mai 25, 2010 at 15:54
Oh! Das ist sicher sehr unangenehm! Ich hätte nicht gedacht, dass etwas lauter sein könnte als die Züge, die vorbeifahren. Außerdem ist der Club in den Bahnbögen. Bei anderen Veedelskneipen wohnen ja die Leute Wand an Wand oder direkt über den Veranstaltungsräumen. Vielleicht lohnt es sich, die Betreiber einmal darauf anzusprechen? Herzlichen Dank für Deinen Beitrag!
3 Anonymous // Mai 25, 2010 at 21:56
Sehr unangenehm. Züge fahren nicht ununterbrochen von zehn Uhr abends bis sechs Uhr morgens an meiner Wohnung vorbei. Außerdem vibriert bei Zügen auch nicht die Wohnung, bei Ihren Bässen tut sie das. Züge grölen nicht, schreien nicht und zerschmeißen keine Flaschen. Ich habe auch noch nie einen Zug gesehen, der in einen Hauseingang pinkelt. Mit den Zügen konnte ich bisher sehr gut leben, auch mit geöffneten Fenstern. Mit dem Club leider nicht.
Wenn man neben eine Veedelskneipe zieht, weiß man was einen erwartet. Würde ich nicht machen, da ich von Zeit zu Zeit gerne Zuhause eine Nacht durchschlafen.
Der Bahnbogen wurde einem einfach so vor die Tür gesetzt. Wie ich außerdem bisher gehört habe, scheint der Unmut bei einigen anderen Anwohnern auch recht groß zu sein. Ich wäre notfalls bereit, wegen des Clubs auszuziehen. Andere Anwohner, die schon seit Ewigkeiten in Ehrenfeld leben, würden aber wohl lieber bleiben.
Sie sehen: auch wenn man nicht Wand an Wand mit dem guten Stück wohnt, geht es einem gehörig auf den Geist. So gut kann die Schallisolierung nicht sein, sonst hätte man ja nichts bemerkt?!
4 Anwohner // Mai 26, 2010 at 00:40
Auch wir wohnen in der Senefelderstr. und haben die gleichen Lärmbelästigungserfahrungen gemacht. Die wummernden Bässe dringen durch jede Doppelverglasung und durch Mauern. Das ist ein unzumutbarer Angriff auf unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität.
5 anderer Anwohner // Mai 26, 2010 at 14:31
Ich entnehme den Admin Bemerkungen eine Parteilichkeit für die neue Disco. Nur weil hier Züge vorbeifahren kann man uns alles Mögliche an Beeinträchtigungen auch noch aufhalsen? Die Züge haben außerdem keine Bässe.
Mehrere Hundert Leute standen gleichzeitig in langen Schlangen vor dem Eingang der Disco an und sie standen mit Getränken zwischenzeitlich in großen Gruppen draußen unter den weißen Schirmen. Die ganze Nacht bis 6 Uhr früh war ihr Lärm zusätzlich zu Musik und Bässen gut zu hören. Soviel zu “Außerdem ist der Club in den Bahnbögen.” Ist er nicht. Das kann so nicht weitergehen. Hier wird schon mit Mietminderung gedroht.
6 admin // Mai 26, 2010 at 17:26
@Anonymous: Das klingt auf jeden Fall so. Wir leben übrigens auch an der Bahnlinie, und die Züge fahren die ganze Nacht durch. Ich kann jedoch gut verstehen, dass das noch etwas anderes als Geschrei und Gegröle ist. Schade, dass die Betreiber des Clubs nicht darauf achten, sich mit der Nachbarschaft gut zu stellen. Denn so ist ja auch für sie der Ärger schon vorprogrammiert.
7 admin // Mai 26, 2010 at 17:28
@Anwohner: Das kann ich gut verstehen. Bei uns vibrieren zwar auch die Gläser im Schrank, wenn Güterzüge vorbeifahren, aber wie ein anderer Schreiber schon sagte: Das wusste man im Voraus. Der Club dagegen ist neu. Da hilft vermutlich nur eine Beschwerde bei den Betreibern und bei der Stadt. Schade, dass der Club so wenig Rücksicht nimmt.
8 admin // Mai 26, 2010 at 17:33
@Anderer Anwohner: Nein, ich bin nicht parteilich und war selbst noch nicht im Club – vermutlich bin ich dazu zu alt. Ich finde aber gut, dass die leerstehenden Bahnbögen genutzt werden. Darum klingt der Artikel vermutlich positiv. Auch ein Club ist grundsätzlich eine Aufwertung des kulturellen Angebots im Viertel. Und da ich selbst an den Gleisen wohne, weiß ich, wie laut die Züge sind, und das vieles dagegen Kleinkram ist. Was Sie alle hier aber beschreiben, ist definitiv etwas, was mir auch nicht gefallen würde. Dagegen würde ich mich sicherlich auch wehren. Ich finde es traurig, dass offensichtlich zu wenig über ausreichend Lärmschutz nachgedacht wurde. Schließlich ist ein Club keine Insel in einer Stadt, sondern sollte sich in die Nachbarschaft mit seinem Angebot einfügen.
9 Neuer Club in Ehrenfeld zu laut // Mai 26, 2010 at 17:57
[...] Nicht so die Anwohner. Gleich drei meldeten sich innerhalb kurzer Zeit auf dieser Seite in Kommentaren zu Wort. Zu laut sei es, die Bässe seien deutlich zu hören und zu spüren, die Besucher schrien und [...]
10 jana // Mai 26, 2010 at 20:59
Dass die Bässe dröhnen, ist für alle Anwohner sehr störend und baldige Abhilfe zu schaffen gehört damit zu den dringlichsten Aufgaben der Bertreiber. Ich gehe davon aus, dass diese Anfangsprobleme durch bautechnische Maßnahmen gelöst werden können. Vielleicht muss man einfach ein klein wenig abwarten und nicht, entsprechend deutscher Manier, sofort alles kaputt reden oder schreiben.
Denn abgesehen vom Lärm scheint mir der Club mit seinem sehr ansprechenden Ambiente und einem vielversprechenden Programm eine Bereicherung für den Bahnhof und das Viertel zu sein.
11 admin // Mai 26, 2010 at 22:13
Tatsächlich haben die Betreiber auch bereits reagiert: An den Hauseingängen in der Senefelder Straße hängen sehr nette Briefe, in denen der Club Bahnhof Ehrenfeld auf den Missstand des Lärmpegels hinweist – und darauf, dass an Schallschutzmaßnahmen gearbeitet wird. Angegeben ist außerdem eine Telefonnummer, unter der sich Anwohner beschweren können. Das ist doch eine sehr offene Art, das Problem anzugehen. Finde ich.
12 anderer Anwohner // Mai 27, 2010 at 00:05
Tja, riecht nach PR und Beruhigungsstrategie. Jetzt, wo sich so viele Leute beschwert haben und sich großflächig Widerstand mobilisiert, sieht die Disco nun auch Handlungsbedarf. Man gesteht ein, festgestellt zu haben, daß der Lärmschutz nicht richtig funktioniert. Trotzdem hat man uns weitere Nächte bis 6.oo Uhr früh beschallt. Wäre nicht die richtige Reihenfolge, erst einmal festzustellen und auszutesten, inwieweit alles klappt und dann erst richtig zu beginnen? Stattdessen werden wir als Versuchskaninchen mißbraucht. Vielleicht auch nach dem Motto, daß wir ja von der Bahn her Einiges gewöhnt sein müssen. Hätten wir nicht reagiert, und ich habe zuerst auch nicht reagiert, wäre der defekte Schallschutz geblieben. So sieht es doch aus.
13 Else // Mai 27, 2010 at 00:35
Ich habe mich auch gefreut, daß in den Bahnbögen etwas passiert. Dabei dachte aber mehr an ein nettes Cafe und war geschockt über das Diskolärmen die ganzen Nächte über. Die lauten Bässe haben bei mir Beklemmungen und Herzbeschwerden verursacht. Ich weiß noch von einer Frau, die deshalb beim Arzt war.
14 Miau // Mai 27, 2010 at 08:02
Kurz zu dem Zettel:
es müsste gesagt werden: “wir fahren so lange auf halber Lautstärke oder machen den Laden zu bis das Problem behoben ist” oder wenigstens ein “wenn der Laden zu laut ist und Ihr nicht schlafen könnt dann kommt vorbei und trinkt was aufs Haus” was ich nicht machen würde aber das hätte ich nett gefunden.
So kommt es mir so vor, als wolle man sich das Ordnungsamt vom Hals halten, weil es doch total klar ist, dass wir WIEDER nicht schlafen können.
Ich muss noch mal sagen, dass ich den Weiterbetrieb – Brief hin oder her – eine Frechheit finde. In der Nähe wohnen auch alte und kranke Leute, die nicht schnell ihre Tasche packen und übers Wochenende abhauen können.
15 Gio // Mai 27, 2010 at 10:34
S. hat uns den Zettel gezeigt. Kann Miau’ nur zustimmen!
Die Geschichten, warum es so gewummert hat, waren von Anfang an abenteuerlich. Eine Version, die man zunächst auch vom Ordnungsamt hören konnte, war, daß nur eine Dichtung in der Fensterfassung fehlt. Wieso entdeckte man dann aber am Freitag Stapel großer gelber Isoliermaterialquadrate vor der Disko? Nach den Beschwerden schreiben die Betreiber auf ihrer Seite, daß nun noch eine Lärmschutzmauer eingebaut wird, die bis zum Freitag fertig sein soll. Denn dann ist da wieder Diskothek. Die neue Mauer ist nicht etwa eine Maßnahme für die Anwohner sondern diene der Soundverbesserung.
Auf dem Zettel steht, die jetzige Nachbesserung soll ein bis zwei Wochen dauern und da sollen WIR bitte ruhig sein. Dahinter steht, daß wir uns in der Zeit wohl an den Lärm gewöhnen sollen. Wieso lassen es Ordnungsamt und Bauamt zu, daß die Disko ihren Betrieb weiterfahren darf, auch wenn die Mängel nicht beseitigt sind?
16 Anwohner // Mai 27, 2010 at 12:27
Habe erfahren, daß gegenüber der Disko ein Altenheim gebaut wird. Das Krankenhaus ist auch in der Nähe.
Können die Verantwortlichen zulassen, daß auch in die anderen Bahnbögen noch weitere Diskos kommen?
17 admin // Mai 27, 2010 at 14:58
@Anderer Anwohner: Erst einen vernünftigen Schallschutz aufzubauen, dann zu testen und dann zu eröffnen, wäre sicher der bessere Weg gewesen.
@Else: Das ist wirklich nicht schön! Vielleicht sollten Sie das einmal den Betreibern mitteilen.
@Miau: Ich denke auch, dass der Club die Lautstärke drosseln sollte, bis der Schallschutz passt. Habt Ihr das den Betreibern einmal vorgeschlagen?
18 admin // Mai 27, 2010 at 15:03
@Gio: Die Frage kann ich nicht beantworten. Haben Sie beim Ordnungsamt schon nachgefragt?
@Anwohner: Ist denn geplant, dass weitere Clubs in die Bahnbögen sollen? Ich meine, ich hätte von Restaurants und Geschäften gehört …
Wie wäre es denn, wenn sich die Anwohner mit den betreibern einmal an einen Tisch setzen und das Problem diskutieren? Vielleicht hilft das ja weiter?
19 Miau // Mai 27, 2010 at 16:14
@ Admin
ich habe – nachdem ich am Montag vergeblich nach Kontaktdaten des Betreibers gesucht habe – diesen Vorschlag dem Ordnungsamt gemacht.
Ehrlich gesagt habe ich, vor allem nach diesem Brief, den Eindruck, dass es dem Betreiber allein um seinen Gewinn geht. Erstmal eröffnen, Schallschutz ist teuer. Dann wird’s auf die Baufirma geschoben… Alles nicht so ganz plausibel und auch nicht wirklich mit offenen Karten gespielt. Nun hat er den “Salat” und muss sich mit den lästigen Ehrenfeldern, die es doch stört, herumschlagen.
Ich habe keine Lust mich von dem Betreiber oder sonst wem beschwichtigen zu lassen. Fakt ist, dass der Lärm stört und dass es den Betreiber aber noch mehr stört, wenn er ohne Lärm leere Kassen hat.
Im Normalfall wäre ein klärendes Gespräch vielleicht sogar VOR der Eröffnung oder ein Zettel und eine Handynummer ebenfalls VOR der Eröffnung prima gewesen. Inzwischen fühle ich mich eigentlich nur noch unfair behandelt. Worüber soll man denn noch groß reden? Die Fronten sind eigentlich geklärt und auf uns Anwohner wird keinen Schritt zugegangen!
Eigentlich finde ich auch, dass man die Lautstärkedrosselung niemandem vorschlagen muss. Jeder vernünftig denkende Mensch, der sich ein wenig um das schert, was er verursacht, wäre da von sich aus drauf gekommen und hätte es zumindest nach dem grauenvollen letzten Wochenende für das folgende selbst angeboten.
Ich geh auch ganz gern mal feiern (wann, das würde ich allerdings immer gerne selbst bestimmen) kann in diesem Fall aber wirklich absolut nicht verstehen, wie der Spaß von ein paar Leuten und finanzielle Interessen von anderen dieses Elend – und man kann es bei den Geschichten, die ich inzwischen gehört habe, wirklich nicht anders nennen – rechtfertigen kann.
Ich finde das sehr schade. Es ist nicht (mehr?) das Ehrenfeld, das ich immer als Lieblingsveedel hatte und in dem ich mich immer sehr wohl gefühlt habe.
20 admin // Mai 27, 2010 at 16:28
Dass der Frust groß ist, kann ich verstehen. Allerdings ist das Kind nun in den Brunnen gefallen. Und die Anwohner haben eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder umziehen, oder – falls die Betreiber nicht umsichtig genug sind – handeln. Da gibt es mehrere Möglichkeiten: runder Tisch, Bürgerinitiative, die Bezirksvertreter der Parteien ansprechen, an die Facebook-Seite des Betreibers öffentlich schreiben, das Ordnungsamt ständig und aus vielen Quellen benachrichtigen, nachts die Polizei rufen. Wichtig ist aus meiner Sicht, sich zu wehren gegen Missstände. Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren. Ich gebe aber die Hoffnung trotzdem nicht auf, dass der neue Lärmschutz des Betreibers so gut ist, dass wieder Harmonie im Veedel herrscht. Ihr könnt uns ja darüber auf dem Laufenden halten.
Auf der Internetseite des Club Bahnhof Ehrenfeld steht übrigens ganz klein: Club Bahnhof Ehrenfeld ist ein Projekt der Bhf. Ehrenfeld GmbH, Stammstr. 81. E-Mail: info [at] bahnhofehrenfeld.com. Die Telefonnummer des einen Geschäftsführers steht im offenen Brief.
21 Else // Mai 27, 2010 at 20:22
Lob für den Ehrenfeldreporter, der uns die Meinung sagen lässt. Dank an die die Technik können. Die das Gerät haben und helfen. Ältere können nicht Face Book und Twitter.
22 shoegirl // Mai 27, 2010 at 22:00
Hallo,
vorab: ich gehe auch gern feiern. Muss an dieser Stelle gestehen, dass ich noch nie über Lärmbelästigung anderer Menschen- die Anwohner dort sind, wo ich feiern gehe- nachgedacht habe. Mit Schrecken habe ich aber erkannt, daß es aus der Perspektive des Lärmbelästigten nicht lustig ist.
Nun kann man sagen: gehört zum Stadtleben…. grundsätzlich stimmt das vielleicht…. aber es ist schon ein Unterschied ob ich zu bestehenden Gaststätten (seien es Bars, Restaurants, Clubs etc oder den Bahngleisen) hinzuziehe und mir im Vorfeld überlegen kann, ob mir das nun zusagt oder nicht. Hier entsteht ein neuer Club und gliedert sich ein ein schon bestehendes Umfeld ein. Daher ist es besonders ärgerlich, dass man nicht VORHER in allen Bauphasen an entsprechenden Lärmschutz gedacht hat. Daß wir Anwohner nun natürlich nicht positiv gestimmt sind liegt auf der Hand und die Tatsache, daß die Dämmung erst jetzt auf den entsprechenden Standard gebracht wird, macht keinen sehr guten Eindruck.
In einem gebe ich admin Recht: vorerst sollte man sich einen Zeitraum überlegen, in dem man den Betreibern die Möglichkeit gibt den Zustand zu beheben. (2 Wochen?) Sollte es danach nicht erträglich/zumutbar werden (von dem “Ruhezustand” vorher ist ja nicht mehr auszugehen) dann bleiben eigentlich am Ende nur noch VERWALTUNGSRECHTLICHE Schritte von Anwohnern wegen Lärmbelästigung oder eventuell sogar zivilrechtliche Forderungen von Vermietern aufgrund von Mietminderungen. Wäre alles noch zu prüfen. Man muss sich halt nur im Klaren über Eines sein: die Betreiber haben viel Geld und Zeit investiert und werden das Projekt/Club – welches ja Ansonsten großen Anklang findet- nicht einfach beenden/ schließen werden.
Im Zweifel wird es also noch laaaaange dauern.
Schade, dass etwas eigentlich Gutes durch eine Fehleinschätzung so einen schlechten Beigeschmack bekommt.
23 admin // Mai 27, 2010 at 22:43
@Else: Prima, wenn es zwischen den Generationen so gut klappt. Mein großes Vorbild ist übrigens mein Opa, der mit 84 im Netz und bei Facebook unterwegs ist. Falls ich Ihnen mal helfen kann, geben Sie Bescheid. In meinem echten Leben gebe ich Kurse zum Internet und kann sicher die eine oder andere Frage beantworten.
@shoegirl: Ich gehe zwar lange schon nicht mehr so richtig feiern, teile aber Deine Meinung.
Danke für die vielen Beiträge!
24 Klimitsch // Mai 28, 2010 at 08:25
Es wurde schon viel dazu gesagt. Für mich sind solche Ideen auch Ausdruck der Entwertung älterer Menschen auf vielen Gebieten Eine neue Variation von Faschismus. Früher stand in jeder Strassenbahn auf Schildern zu lesen, dass Kinder und Jugendliche für ältere Menschen aufstehen müssen. Aber wie kann man überhaupt im Umfeld von Wohnungen eine Disko errichten.
25 Anonymous // Mai 28, 2010 at 09:28
Gehöre auch zu den mittlerweile bedauernswerten Anwohnern, muss allerdings zugeben, dass ich von der Eröffnung des Clubs bis zur, nun hitzigen, Debatte um die Lärmbelästigung gar nichts mitbekommen hatte. Dachte wie einige andere auch zunächst an die Eröffnung eines Cafés oder ähnlichem. Als ich dann letztes Wochenende mit dröhnenden Bässen in Lunge und Ohren mehrmals Nachts aufgewacht bin und zusätzlich das Gegröle von besoffenen Partygängern vernehmen musste, dachte ich zunächst an irgendwelche Gartenparties in der nahen Nachbarschaft. Schon am nächsten Tag erfuhr ich allerdings von ebenfalls belästigten Nachbarn, dass ein neuer Club eröffnet haben soll und das dies evtl. zum Dauerzustand werden könnte.
Gehöre nun nicht zu den Leuten, die sich über Banalitäten auslassen. In urbanen Gegenden ist nunmal mit vermehrter Geräuschentwicklung zu rechnen. Störe mich auch nicht an dem Lärm des angrenzenden Bahnhofes sowie den Autowerkstätten, Bolzplatz und ähnlichem. Allerdings ist es schon eine Zumutung für Menschen, welche 6 Tage die Woche bis spät Nachts arbeiten und sich aufs Bett freuen.
Kann allerdings auch den Standpunkt des Admins und einiger anderer Leute verstehen:Der Club ist nun da, war bestimmt nicht billig, und wird deshalb nicht so schnell wieder verschwinden. Der Brief des Betreibers ist meiner Meinung nach jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es diesen ohne die Menge an Beschwerden nicht gegeben hätte.
Das Ordnungsamt wird auch nicht sonderlich viel unternehmen (bin ich als Kölner so gewohnt). Auch durch Anrufe bei der Kölner Polizei, dürfte man sich auf Dauer nur lächerlich machen. Die kommt nämlich eher mit Blaulicht, wenn man als Fahrradfahrer ohne Licht fährt, als auf solche Anrufe zu reagieren.
Auch das androhen von Mietminderungen, dürfte bei Vermietern, hinsichtlich des vorherrschenden Vermietermarktes in Köln nur wenig fruchtbar sein und auf lange Sicht bleibt dann nur der Umzug!
Mein Résumé: Trotz Schallschutz, dürfte sich hier nicht viel Verändern, denn es sind ja auch die “Partypeople” auf der Straße, die zur Lärmbelästigung beitragen und das wird im Sommer eher schlimmer und mit steigenden Temperaturen dürfte Fenster und Türen schließen als Option auch wegfallen! Wenn der oben genannte Biergarten kommt, dürfte es auch, evtl. bei Anlässen wie WM etc., tagsüber lauter werden. Werde die Situation zwangsweise weiterverfolgen und abwarten, wie sich das ganze entwickelt.
26 admin // Mai 28, 2010 at 11:58
@Klimitsch: Faschismus geht ein bisschen weit. Rufen wir uns ins Gedächtnis, was das Wort bedeutet. Laut Duden: eine nach dem Führerprinzip organisierte, nationalistische, antidemokratische, antisozialistische und antikommunistische rechtsradikale Bewegung. Clubs gibt es übrigens reichlich im Umfeld von Wohnungen: Das Roxy auf der Aachener, das Nachtflug am Hohenzollernring, das Klein-Köln und das Goldfinger in der Friesenstraße …
@Anonymous: Eine gesunde Einstellung. Wenn sich an der Situation in nächster Zeit nichts ändert, würde ich als Anwohner trotzdem alle Hebel in Bewegung setzen. Auf dieser Seite klagen so viele Menschen über den Lärm, da steckt so viel Energie und Wut dahinter, da muss es doch Möglichkeiten geben, gemeinsam Besserung zu erreichen. Ich drücke die Daumen und wünsche allen Betroffenen ein ruhigeres Wochenende als in der vergangenen Woche.
27 Ira // Mai 28, 2010 at 13:40
Die kalte Wut kommt hoch und wie auch admin sagt das kann man kultivieren und was draus machen. Es ist durchaus nicht so, daß das Odnungsamt weiterschlafen kann. Da gibt es auch rechtliche Schritte, um die auf Trapp zu bringen. Und auch die Polizei hat übergeordnete Behörden, wo wir uns ggf. hinwenden werden, wenn wir eine Parteilichkeit feststellen werden. Nein, nicht entmutigen lassen und weiter Paroli bieten. Wir haben doch schon viel geschafft. Wenn wir uns nicht gewehrt hätten, wäre der völlig unvollständige Schallschutz der Eröffnung geblieben. Laut Auskunft des Ordnungsamts war da ja nur eine sehr kleines Leck am Fenster, das sofort behoben werde. Wie kommt es denn dann, daß man nun schon tage- und nächtelang an diesem kleinen Fehler baut? Tatsache ist, die haben jetzt erst überhaupt richtig mit Schallschutzbau angefangen. Wie das gelaufen ist, ist eine Frechheit uns gegenüber. Wenn man einen Club in einem Wohngebiet aufmacht, macht man nicht zuerst etwas Schallschutzmaßnahmen. Nein, man “macht”/sucht sich 1 500 “Freunde” bei Facebook, noch ein paar Verbündete in den Ämtern und dann dreht man auf volle Pulle, alles, was die Lautsprecher hergeben. Nach drei Nächten lang hintereinander bis 6.00 Uhr früh dürften die widerständischen Anwohner kapiert haben, wo der Hammer hängt. Schief gegangen, wir lassen uns nicht übertönen mit Masse und Dezibel, denn wir sind im Recht.
28 Miau // Mai 28, 2010 at 13:41
Erstmal zu den Clubs in Wohngebieten: habe auf der Luxemburger Nähe Barbarossaplatz gewohnt und dort zwar die “Partypeople” gehört aber nie Musik und Bässe.
@ Anonymus: stimme Dir vollkommen zu. Das Ordnungsamt wirkte am Telefon nicht sonderlich arbeitswütig und die Polizei “kümmert sich immer drum”. Habe mich allerdings mal bei einer Juristin aus der Familie schlaugemacht: man kann sich auch bei der Bezirksregierung beschweren. Das sind die “Chefs” des Ordnungsamts. Vielleicht bringt das etwas?! Gesundheitlich angeschlagene Anwohner können sogar – sollte ein Arzt den Lärm als Ursache feststellen – eine einstweilige Verfügung beantragen. Und: sollte man die Miete mindern, kann der Vermieter gar nichts machen, ärgert sich und beschwert sich dann vielleicht auch. Aus der Wohnung bekommt er dich nicht raus, da du ja einen Grund für die Mietminderung hast.
Letztendlich, Paragraphen hin oder her, wenn man ehrlich ist, sind es die älteren und kranken Leute und die Menschen mit einem sehr geringen Einkommen, für die der Club ein echtes Problem darstellt. Ich wäre zwar auch genervt von einem erneuten Umzug: ich mag die Wohnung und ich liebe Ehrenfeld, dennoch wäre es machbar. Für andere Menschen sind Wohnungssuche, Umzug etc. allerdings viel zu stressig, die bleiben dann gezwungenermaßen da. Das finde ich sehr ungerecht und respektlos.
Für mich haben die unterschiedlichen Menschen immer einen Großteil des Ehrenfelder Charms ausgemacht.
29 Y.Ö. // Mai 28, 2010 at 13:46
Der Krachclub gehört in ein Industriegebiet. Ehrenfeld sollte doch aufgewertet werden, Davon habe ich bisher noch gar nichts mitgekriegt. Ist das jetzt etwa die versprochene Aufwertung? Menschen, die seit 20, 30 Jahren hier im Veedel wohnen das vorn Latz zu knallen?
30 admin // Mai 28, 2010 at 15:40
@Y.Ö.: Ich könnte mir vorstellen, dass die Bartholomäus-Schink-Straße Mischgebiet ist. Dazu müsstet Ihr einmal bei den Stadtplanern nachfragen: http://www.stadt-koeln.de/4/stadtplanung/02097/. Mischgebiet könnte aber auch bedeuten, dass demnächst eine Hammerschmiede oder eine Autowerkstatt einziehen. Soviel ich weiß, ist aber eher Gastronomie geplant.
@Miau und Ira: Die Jungs, die den Club betreiben, haben getwittert, dass die erste Schallschutzmaßnahme heute Abend greifen soll. Vielleicht ist es ja schon ruhiger als vergangene Woche. Falls ja, wäre das doch ein gutes Zeichen. Dann könnte man sich mit den Betreibern einmal zusammensetzen und weitersehen. Falls nein, sollten sich die Anwohner organisieren. Wegzug sollte wirklich der letzte Ausweg sein.
31 Anonymous // Mai 28, 2010 at 16:18
Ich bin zwar auch mehr als genervt vom letzten Wochenende, allerdings finde ich dass man auch ein wenig Fairness walten lassen sollte. Wir könne uns doch nun nicht wirklich darüber aufregen, dass die Besitzer seit Tagen am Schallschutz werkeln – hauptsache sie machen es! Bevor hier also schon wie wild Auszugspläne geschmiedet werden, sollte man erstmal abwarten wie die Schallschutzmaßnahmen der Besitzer funktionieren. Vielleicht wird dann ja auch noch alles gut… Ein wenig Zeit sollte man ihnen dafür aber schon geben. Falls das dann alles nichts nutzt, kann man sich immer noch zusammenschließen. Ich persönlich bin zwar sauer, fand den Brief aber sehr offen und ehrlich und habe ihn nicht als PR empfunden. Ich bin einfach nur gespannt ob den Worten jetzt auch Taten folgen!
32 admin // Mai 28, 2010 at 16:33
@Anonymous: Gute Einstellung!
33 jana // Mai 28, 2010 at 22:37
Etwas Fairness wäre wirklich angesagt.
Wenn man die ganze Diskussion hier liest, könnte man meinen, hier dröhnt seit Wochen die Musik in dem absolut ruhigen Wohngebiet Ehrenfeld.
Mir scheint, hier wird sehr schnell und auch mit gewisser Schadenfreude nach “starken Händen” gerufen (Ordnungsamt, Bezirksregierung, Polizei …), ohne die angekündigten Schallschutzmaßnahmen erst mal ernst zu nehmen. Find ich ziemlich daneben.
34 Anwohner // Mai 29, 2010 at 00:31
@anonymus 31 Keiner regt sich darüber auf, daß die an der Schalldämung arbeiten, ganz im Gegenteil. Wir regen uns darüber auf, daß die anscheinend überhaupt erst damit angefangen haben, nachdem es Proteste gab. Und die erste Information, daß angeblich nur eine Kleinigkeit abzudichten sei, wird dadurch widerlegt, daß sie nun schon einige Tage werkeln. Also keine Kleinigkeit.Bitte nix verdrehen.
Übrigens ist jetzt so ca. 1.30 Uhr nachts. Sie haben es drüben moderat angehen lassen und wir waren zunächst erleichtert. Aber jetzt sind die Bässe wieder voll reigedreht. An Entspannung und Schlaf ist nicht zu denken. Die Bässe gehen aufs Herz und aufs Gemüt.
Danke Miau für die Tips. Es sieht so aus, daß wir sie wohl noch gut brauchen können.
35 admin // Mai 29, 2010 at 09:05
Mein Vorschlag an Sie alle, die sich hier und heute ihren Frust von der Seele schreiben wollen: Tun Sie das! Aber nehmen Sie danach den Telefonhörer in die Hand und rufen Sie die Betreiber unter der Telefonnummer auf dem offenen Brief an. Sagen Sie ihnen genau das, was Sie hier schreiben. Lenken Sie Ihre Wut in die richtige Richtung. Damit erreichen Sie Ihr Ziel hoffentlich schneller.
36 anderer Anwohner // Mai 29, 2010 at 09:33
Wir freuten uns auch. Die Bässe waren von Öffnung des Clubs bis ca. 12.30, 1.00 Uhr nicht zu hören. Das ist eine gute Sache. Wir wissen jetzt, daß es die Einstellung bei den Reglern gibt, wo die Bässe nicht nach außen dringen. Da müßte die Einpegelung bestehen bleiben. Bitte, liebe Betreiber kümmert Euch darum.
Die Einstellung wurde später in der Nacht leider verändert. Die Bässe wummerten bis hierher und ließen uns auch um 4.00 Uhr noch nicht schlafen. Die Bässe wurden zwischendurch auch mal runtergeregelt aber auch wieder hochfahren.
37 Miau // Mai 29, 2010 at 10:35
Kann Anwohner nur zustimmen…. am Anfang war es in Ordnung, später wieder unerträglich.
@ Admin: ich denke, der richtige Weg wäre das Einschreiten von Polizei und Ordnungsamt. Die hätten den Club “abnehmen” müssen. Das ist laut telefonischer Auskunft des Ordnungsamtes am Dienstag nicht passiert. Das müsste aber noch passieren. Hier werden (wie bei Kafka) die Aufgaben hin und her geschoben.
Es scheint wirklich so, dass man als “normaler Bürger” kein Gehör findet. Da muss man sich erst einen Rechtsanwalt ins Boot holen, der einem sagt, wann der Haufen reagieren muss. Die haben nämlich auch Vorgesetzte bzw. müssen in ihrem Zuständigkeitsbereich handeln, sonst kann man sie belangen.
Ich finde nicht, dass man die Sache mit dem Betreiber klären sollte… Der hat ja heute nacht schon wieder um ein Uhr richtig aufgedreht, obwohl er doch weiß, dass der Lärmschutz noch nicht fertig ist.
PS: habe außerdem schon von einigen Bekannten gehört, dass der Club relativ durchschnittlich ist. Sollte man weiterhin von den Behörden im Stich gelassen werden, kann man hoffen, dass er einfach so pleite geht. Gute Clubs (die Papierfabrik im Industriegebiet beispielsweise) hat Ehrenfeld ja schon.
Schön aber, dass Ehrenfeld nun derart aufgewertet ist! Jetzt hat man noch etwa zwölf Stunden Zeit, sich zu überlegen, was man heute Nacht gerne unternehmen möchte, da an Schlaf nicht zu denken ist. Am besten fernab vom aufgewerteten Ehrenfeld.
38 Anwohner // Mai 29, 2010 at 13:20
@Miau Ich weiß auch aus sicherer Quelle, daß am Dienstag der Club noch gar nicht abgenommen war. Das heißt man hat uns prophylaktisch drei Nächte bis 6.00 Uhr früh durchbeschallt. Teststrecke am lebenden Objekt bzw. Strategie um eben dieses platt zu machen.
Ist das legal?
Es gibt hier im Schlafzimmer die direkte ungeschützte Luftlinie zum Club. Ich möchte meine Nachtruhe!
39 Klimitsch // Mai 29, 2010 at 17:14
zur Faschismusdefinition von admin
Vielleicht muss man heute von “alltagssprachlichem Faschismus” sprechen, wenn man Faschismus in der Gegenwart meint. Das sind ja offenbar die neuen Formen, sich über das Grundgesetz oder das Völkerrecht hinwegzusetzen. “Alltagssprachlicher Krieg, alternativlos, Freiheit, Frieden, Operation, etc”
Wenn man eine Bevölkerungsgruppe entwertet, missachtet, etc. dann macht man sie zu “Untermenschen” und dann ist das für mich eine faschistische Haltung. Wenn man mit der Definition bis zum Hochfaschismus wartet, dann wird es wohl zu spät sein. In uns allen lauert der “Biofaschismus”, die Nazis haben ihn nur voll ausgetobt. Wir sollten diesbezüglich sehr sensibel bleiben. ich kann nur auf Orwell “Farm der Tiere” verweisen.
40 admin // Mai 29, 2010 at 17:26
@Miau: Ich kann nur sagen, was ich tun würde. Da ich ein Freund der direkten Ansprache bin, würde ich erst einmal mit den Betreibern sprechen. Bemerke ich dort kein Verständnis und keine Änderung, würde ich härtere Geschütze auffahren und mich an die offiziellen Instanzen wenden. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
@Klimitsch: Das ist nicht meine Definition, sondern die der Duden-Redaktion. Könnte man nach Deiner Definition nicht ganz ketzerisch fragen, ob die jungen Leute nicht auch diskriminiert würden, wenn sie sich nur noch in Clubs auf der grünen Wiese treffen dürften? Am besten wäre doch, wenn ein Club mitten in der Stadt ist, aber keiner der Anwohner gestört wird. Das müsste doch für alle das gesellschaftlich verträgliche Ziel sein. Oder?
41 Ano Nühm // Mai 29, 2010 at 22:31
@admin. Ich weiß, daß schlechte Erfahrungen gemacht wurden.
Auch deshalb teile ich Miaus Position. Ich muß mich doch nicht rechtfertigen für mein nächtliches Ruhe- und Schlafbedürfnis, das mir laut Grundgesetz zusteht. Und es ist weder ungehörig noch lächerlich, das einzufordern. Da versucht wurde, das so aussehen zu lassen, habe ich mich zurückgezogen. Aber keine Angst, ich mache auf anderer, effizienterer Ebene weiter. Nein, nicht das mit den Stinkbomben. Das war im Übrigen nur ein Scherz von N. . Ich bin und bleibe Pazifist, aber ich bin auch strickt gegen Folterinstumente wie Lärm und wummernde Bässe zu nachtschlafender Zeit.
42 auch Anwohner // Mai 30, 2010 at 03:53
Ab 3.30 Uhr nachts ist es wieder da, das Gefühl, daß eine fremde Macht sich des Körpers von innen her bemächtigt. Der Herzschlag verschnellert sich, der Schädel brummt. Die Bässe wummern wieder.
43 not // Mai 30, 2010 at 04:19
Zunächst war Ruhe.
Jetzt ist 4 Uhr früh und sie hben die Bässe wieder voll reingedreht. Denken die, die Menschen merken das nicht, wenn sie schlafen? Das ist nicht so. Von den Bässen wird man nämlich wieder wach. Ein beklemmendes Gefühl im Brustkorb, man wird wach und das Herz klopft bis zum Hals. Im Rhytmus der Bässe.
44 admin // Mai 30, 2010 at 10:49
@Ano Nühm: Absolut! Ich würde dieses Recht auch einfordern. Doch so sehr ich mich freue, dass der Ehrenfeld-Reporter Plattform für den Anwohner-Frust geworden ist – vielleicht würdet Ihr schneller mehr erreichen, wenn Ihr die Betreiber direkt ansprechen würdet. Wahrscheinlich können die das gesamte Ausmaß ihrer Ruhestörung nicht einmal erahnen. Außer sie lesen hier heimlich mit.
@auch Anwohner/@not: Das ist nicht schön! Ich hoffe für alle Anwohner, dass sich die Situation bald bessert.
An alle Anwohner: Ich habe zwei Kommentare gelöscht: Der eine war wortgleich mit Kommentar 38 und von der selben IP-Nummer schon einmal am 29. Mai veröffentlicht worden, der andere hatte auf diese Dopplung zwar hingewiesen, aber sie gleichzeitig bestritten.
45 gunduler guse // Mai 30, 2010 at 14:12
also mit verlaub,
die bässe des nachts sind die höhe.
die betreiber überspannen gerade den bogen!
46 Gast // Mai 30, 2010 at 15:17
Schlimm wie man die Anwohner behandelt. Verfolge die Diskussion und kann es nicht fassen. Wo bleibt Recht und Gesetz.
47 Aussenstehender // Mai 30, 2010 at 15:18
Finde ich auch. Bin entsetzt.
48 Aussenstehender // Mai 30, 2010 at 15:20
Die Bässe richten im Körper auch Schaden an, wenn man sie nicht hört. Das ist schleichendes Gift.
49 admin // Mai 30, 2010 at 17:00
Liebe Anwohner und liebe Außenstehende, ich stelle immer häufiger fest, dass mehrere Kommentare von nur wenigen Computern aber mit unterschiedlichen Namen innerhalb von sehr kurzer Zeit eingestellt werden. Natürlich hat nicht jeder Anwohner oder Außenstehende einen eigenen Computer mit Internetzugang. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Diskussion auf dieser Seite unfair wäre, wenn der ein oder andere auf diese Art und Weise versuchen würde, mehr Öffentlichkeit darzustellen, als es gibt.
@Gunduler Guse/Gast und Außenstehender: Um so wichtiger ist es, dass die Anwohner handeln. Und damit meine ich, dass sie mehr machen müssten, als sich hier ihren Frust von der Seele zu schreiben. Denn vermutlich lesen die relevanten Stellen hier nicht mit. Trotzdem: So lange die Diskussion fair bleibt, steht der Ehrenfeld-Reporter natürlich weiter als Plattform zur Verfügung.
50 jana // Mai 30, 2010 at 17:12
Da “Miauen” scheint mir ein wenig von Missgunst geprägt. Jemandem nach einer Woche die Pleite zu wünschen, ist gemein, unsachlich und verschiebt ggfs das Problem.
Erste Maßnahmen zur Verbesserung des Schallschutzes sind getroffen, und ich glaube, sie sind noch nicht abgeschlossen. Es ist auch durchaus wichtig, im Gespräch zu bleiben. Jedenfalls wünsche ich mir, dass sich der an sich schöne Club nicht zu einem Dauerstreitthema entwickelt.
Und mal ehrlich: Die beiden ehemals verdreckten alten Bögen sind ein erheblich erfreulicherer Anblick als vorher, was auch zur Verbesserung der Gesamtsituationbeiträgt.
51 Harald // Mai 30, 2010 at 19:49
Da sind wir wieder, die typisch deutsche art sich erstmal aufzuregen und nach satisfaktion zu schreien, anstatt die kommunikation zu suchen (und das auf einem ordentlichen niveau und nicht drohend etc.p.p). Lärmbelästigung ist immer nervig, aber sich nach sage und schreibe 8 Tagen (in denen es nicht im geringsten jeden Tag rambazamba gab wie man erkennen kann, wenn man sich ein wenig schlau macht) hier einen solchen verbalen rundumschlag abzuliefern, läßt tief blicken. Und den Betreibern tatsächlich vorzuwerfen, sie würden es nur des schnöden Mammons tun….ja bitte, neben dem kulturellen auftrag ist dies natürlich der hauptpunkt eine loaklität zu eröffnen., verwerflich? Und einen solchen Laden einfachmal “für nen Monat” zuzumachen, käme einer (von User miau gewünschten) pleite gleich. Übrigens wurde der fehler behoben und der Schallschutz anscheinend innerhalb einer Woche deutlich verbessert. Im übrigen sollten sich die anwohner langsam darauf einstellen, das diese Strasse in den nächsten Jahren nicht mehr ganz so ruhig sein wird (wenn man mal die Eisenbahn aussen vor läßt), da dies mit sicherheit erst der anfang einer reihe von neuen läden sein wird. Also anstatt sich hier auszulassen, vielleicht mal im vernünftigen Ton sich an die Betreiber richten, auch wenn das untypisch deutsch wäre.
52 admin // Mai 30, 2010 at 20:30
@Jana: Ich glaube auch nicht, dass der CBE so schnell Pleite geht. Über 2000 Fans bei Facebook und dort überwiegend positive Kommentare sind eine klare Aussage nach zwei Wochen.
@Harald: das ist eine erfrischend andere Meinung.
Ich selbst hoffe ja noch immer, dass der Lärmschutz möglichst schnell so gut ist, dass beide Parteien in Frieden nebeneinander existieren können.
53 Harald // Mai 30, 2010 at 20:53
ich muß nochmal nachlegen….hier wird auf das ordungsamt etc.p.p hingewiesen….schonmal dran gedacht, das solche locations von der Stadt “abgenommen” werden?, sprich das sachverständige herangezogen werden um zu testen, wie es z.b. um den lärmschutz steht….da wurde anscheinend ein “okay” ausgesprochen, ansonsten hätte der Club niemals seine Pforten öffnen dürfen. Man wird wohl auch von den älteren anwohnern (der “faschismus” auswurf, der abgesondert wurde, ist das allerletzte) ein wenig geduld erwarten dürfen. Und was das “ich wache um 4 Uhr auf und habe ein beklemmendes drücken in der Brust”….an den haaren herbeigezogen und einfach falsch, denn ich war gestern einer der Gäste dort und nach aussen drang fast gar nichts, erst recht keine bässe. Aber keine sorge lieber beschwerdegemeinschaft, auch die letzten geräuschkulissen werden wohl in den nächsten Tagen behoben sein. Und nein, ich bin keiner der Betreiber….ich kann es bloß nicht mehr ertragen, das hier der Kultur nicht ein jota an geduld entgegen gebracht wird und man sofort nach sanktionen schreit.
54 admin // Mai 31, 2010 at 08:31
@Harald: Immer höösch! Soweit ich weiß, hat das Ordnungsamt dem CBE tatsächlich Auflagen gemacht – aber die Bemühungen der letzten Woche zeigen auch, dass sich die Betreiber kümmern, den Club nach außen leiser zu machen. Ich weiß allerdings nicht, ob noch mehr Maßnahmen geplant sind. Besser wäre trotzdem gewesen, wenn der Schallschutz vor der Eröffnung geprüft und verbessert worden wäre. Was wir beide jedoch nicht beurteilen können, ist, wie sich die Bässe weitertragen. Und wir können auch nicht beurteilen, wie der einzelne sie wahrnimmt. Ich möchte nicht ausschließen, dass es Anwohner gibt, die die Bässe spüren und sich mit ihnen nicht wohl fühlen.
55 Lärm messen // Mai 31, 2010 at 10:26
Jetzt wird wohl zum Halali auf uns geblasen. Lärm messen tunt man in der Wohnung in der Schönsteinstrasse in dem Haus wo das Poster vom Club im Fenster hing oder von der Wohnung, wo der Neffe in der Diskothek arbeitet?
56 admin // Mai 31, 2010 at 10:58
Die Lautstärke muss tatsächlich in jeder Wohnung gemessen werden, in der sich ein Anwohner beschwert. Meine eigenen Erfahrungen mit den Richtwerten, die da gelten, sind allerdings nicht besonders gut. Ein deutliches Auf-Sandsack-Boxen-Geräusch über viele Stunden aus dem Fitness-Studio unter unserem ehemaligen Büro und das zugehörige Kettenklirren sowie die Schreie der Sportler wurden als nicht zu laut erachtet. Obwohl Telefongesprächspartner sie hören konnten. Die Vibration des Boxens war übrigens auch zu spüren. Und unser Büro war vor dem Boxstudio da. Wir haben schließlich den Mietvertrag gekündigt.
57 jana // Mai 31, 2010 at 16:14
@Harald: Endlich auch mal jemand, der den Club und die Betreiber nicht gleich in die Wüste schicken will. Erfreulich!
Auch ich finde die permanenten, z.T. inhaltlich falschen Unterstellungen einiger Kommentatoren ( und wie ja angedeutet wird, scheinen dieselben sich unterschiedlicher Namen zu bedienen) gegenüber den Betreibern ziemlich daneben.
Dieses Klagen über tägliche (!) Ruhestörung stimmt nämlich einfach nicht und nochmals: Seit erst 10 Tagen (sprich: zehn) gibt es diese location, nicht an jedem Tag ist Disco angesagt, eine Schallschutzmauer ist gezogen, es wird weiter an diesem Thema gearbeitet etc. etc..
Und dass jetzt auch noch Ergebnisse möglicher Lärmmessungen durch die Stadt ö.ä. (Messungen bei “Neffen” der Betreiber) falsch sein könnten, wie irgend jemand mutmaßt, kommt absurden Verschwörungstheorien sehr nahe. Was soll das eigentlich?
58 Exehrenfelderin // Mai 31, 2010 at 18:20
Bis vor gut 20 Jahren lebte und arbeitete ich direkt am Heliusturm, quasi auf der Rückseite vom “Underground”. Das Heliosgelände war übrigens bereits damals Spekultionsgebiet.
Wenn mir die Decke auf den Kopf fiel, ging ich mittags auf ein Glas Wein und einer Pellkartoffel mit Kräuterquark in den “Garten” vom Underground und alle paar Tage abends in die Disko oder zu einem Konzert.
Die Erinnerung daran macht mir Ehrenfeld (neben anderen positiven Erinnerungen) bis heute lebenswert. Zugegeben, meinem nicht geschädigten Gehör habe ich nur jeweils ein paar Stunden Lautstärke zugemutet, desgleichen meinem, den Bässen geschuldeten, in einen Resonanzkörper umfunktionierten Leib. Aber zu Hause waren Ton und Bässe weder hör- noch spürbar. So geht es auch, wenn man will!
Eine andere Erfahrung machte ich auf Bali, wo ich mir auf dem Lande außerhalb jeder Ortschaft und Bebauung zwischen Feldern ein kleines Atelierhaus errichtete. Nachts genoss ich die Geräusche der Natur, bis eines Tages drei km weiter am Meer eine Disko aufmachte. Die Musik war über diese Distanz nicht mehr hörbar, aber die Bässe dröhnten in meinem Körper und ließen mich nicht schlafen. Besonders gemein war, wenn sie manchmal kurzzeitig herunter gefuhren wurden, ich einschlief, um sofort wieder von den erneut hochgefahrenen Bässen geweckt zu werden und das mehrmals hinter einander. Das grenzte an Folter und erinnerte mich an Berichte ausgefeilter altchinesischer Foltermethoden, bei denen dem Körper äußerlich keinerlei Schaden zugefügt wurde. Gefoltert wurde mit Musik, der das Opfer tage-und nächtelang ausgesetzt war. Besonders wirkungsvoll sollen tiefklingende Gongs und Glocken gewesen sein, deren Vibrationen die Deliquenten am Schlaf hinderten und nach wenigen Tagen um den Verstand brachten.
So ehrenwert es sein mag, dem guten alten Ehrenfeld ein neues Autfit zu geben, bzw. dem bereits vorhandenen neuen Outfit weitere Attribute hinzu zu fügen, so wenig ehrenwert ist es, dies ohne Rücksicht auf die Altehrenfelder Anwohner zu tun.
Dann und wann besuche ich auch heute noch Freunde im Umfeld meines alten Lebensraums. Die Senefelderstr. ist mir immer noch vertraut.
Die Menschen, die in den zumeist alten, dem heuten Standart nicht gemäßen, aber entsprechend preiswerten Miethäusern wohnen, leben dort teilweise bereits seit vielen Jahren. Sie sind mit dem Veedel verwurzelt und wollen ihre angestammte “Heimat” nicht verlassen, oder sie können aus finanziellen Gründen nicht, auch wenn sie von lauter Musik und den Vibrationen tiefer Bässe um den Schlaf gebracht werden, scheint mir. Ich kann sie verstehen.
In den Bahnbögen angesiedelte Cafés und Geschäfte können sicherlich das Veedel bereichern. Auch gegen eine Disco ist sicher nichts einzuwenden, wenn die Betreiber sich an die gesetzlichen Bestimmungen zum Lärmschutz halten würden. Dies scheint nicht der Fall zu sein.
Fast bin ich geneigt zu fragen: mit Absicht?
59 admin // Mai 31, 2010 at 21:24
@Jana: Du hast Recht. Der CBE hat getwittert, dass weiter am Lärmschutz gearbeitet wird. Hoffentlich wird alles gut.
@Exehrenfelderin: Vielen Dank für die Einblicke in Deine Kölner und indonesischen Erfahrungen zu diesem Thema.
60 Ehrenfelder Nachbar // Jun 1, 2010 at 15:25
Ich wohne zum Glück weiter weg von Zuglärm und dem neuen lautstarken Club – aber für die Anwohner scheint ein regelmäßiges Wochenend-Disco-Party-Event echt zum Dauerproblem zu werden, das wohl auch nicht mit einem perfektem Innen-Schallschutz zu lösen ist.
Ein Problem sind nämlich auch die Außengastronomie und die grölenden Betrunkenen, besonders in den Sommernächten…
Vorschlag: wäre ein Umzug des Club-Bahnhof-Ehrenfeld 12 Bahnbögen weiter in Richtung Ehrenfeldgürtel nicht eine Lösung? Da wohnen weniger Menschen, der Abstand zu dichter Wohnbebauung ist größer und der Straßenlärm des 4-spurigen Gürtels wäre eventuell eine Gegenakustik, die die Disco-Bässe abmildern kann.
Auf jeden Fall sollte nicht nur die Bahnbögen GmbH (Herr Figge) bestimmen, wer welchen Bogen mieten kann, sondern auch die Bezirkspolitik sollte eingeschaltet werden um einen sozial verträglichen Mix der Bahnbögen-Gewerbetreibenden zusammen zu stellen – insbesondere was die Lärmemissionen betrifft.
61 admin // Jun 1, 2010 at 15:34
@Ehrenfelder Nachbar: grundsätzlich eine gute Idee, finde ich. Allerdings habe ich gehört, dass der Ausbau der Bahnbögen wahnsinnig teuer ist. Ich weiß nicht, wie die Bahnbögen GmbH und die Club-Betreiber einen solchen Vorschlag auffassen würden. Aber vielleicht sollten die Anwohner ihn einfach einmal unterbreiten.
62 Anwohner // Jun 3, 2010 at 14:10
Bei “Hilfe” haben im warsten Sinne des Wortes die Bässe richtig zugeschlagen.
Sie läßt ausrichten, daß sie sich, wie einige andere bisher schon, hier verabschiedet.
63 Miau // Jun 3, 2010 at 21:06
Noch immer fassungslos über das ganze sage ich auch tschüss.
64 Anwohner // Jun 3, 2010 at 21:30
PS: D.h. aber nicht, daß sie aufgibt od. wegzieht.
Der Vorschlag vom Ehrenfelder Nachbar ist sehr gut, vielen Dank!
Ja, das ist eine gute Alternative.
65 admin // Jun 4, 2010 at 07:58
@Anwohner: Ich habe keinen Kommentareintrag von “Hilfe” gefunden. Trotzdem danke für die Info.
@Miau: Hier treffen in der Tat sehr unterschiedliche Meinungen aufeinander.
Der CBE hat getwittert, dass gestern am Lärmschutz gearbeitet wurde. Vielleicht erleben die Anwohner heute Abend ausnahmsweise einmal eine positive Überraschung.
66 Asterix // Jun 5, 2010 at 11:45
Gestern spätnacht wurden in der Disko die Bässe wieder voll reingedreht. An Schlaf nicht zu denken, geht voll auf’s vegetative Nervensystem.
Daß es eine anwohnerfreundliche Einstellung der Regler gibt, konnten wir nach den Protesten feststellen. Da war, als die Disko abends öffnete, nichts zu hören. Aber sie bleibt nicht erhalten und später in der Nacht werden die Bässe wieder voll reingedreht und wir um unseren Schlaf gebracht.
Der Eintrag von “Hilfe” war eine mitten in der Nacht gemachte Beschreibung eines Anwohners, wie Lärm und Bässe auf ihn wirken und wie er vergeblich versucht zu schlafen. Sicher hat das noch einer von dieser Seite kopiert. Jetzt jedenfalls ist dieses Posting nicht mehr da.
67 admin // Jun 5, 2010 at 16:48
Auf dieser Seite kann nur ein Mensch Kommentare löschen. Und das bin ich. Bisher wurden zwei Kommentare gelöscht, siehe Kommentar 44. Da ist beschrieben, welche das waren und weswegen. Es gibt von “Anwohner” (Kommentar 34), “auch Anwohner” (Kommentar 42) und “not” (Kommentar 43) Beschreibungen, wie sich die Bässe anfühlen. Diese drei Kommentare wurden mitten in der Nacht geschrieben. Der von “not” und der von “auch Anwohner” von der gleichen IP-Adresse. Vielleicht war es einer von diesen dreien?
Hat schon jemand die Betreiber angerufen, um ihnen zu sagen, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen? Und was war deren Reaktion?
68 Harald // Jun 5, 2010 at 20:22
@admin…..und da ist stille…..und der Vorschlag mit dem Club mal eben umzuziehen, ist doch nicht wirklich ernst gemeint, oder? Sich mal angeschaut was dort aus den Bögen gemacht wurde? Alleine die Fensterfront dürfte zwischen 50 und 80tausend € gekostet haben…und der ganze Club geht mit sicherheit an die Mio….diesen Club bekommen die Anwohner nicht mehr weg, daher gilt es sich auf vernünftige Art in eine Diskussion zu begeben.
69 admin // Jun 5, 2010 at 21:20
Meine Rede. Siehe Kommentar 61. Ich habe gehört, dass es ein großes Problem ist, das Kondenswasser, das normalerweise von der Decke tropfen würde, zu leiten, damit es nicht “regnet” in den Bögen. Trotzdem muss es auch im Sinne der Betreiber sein, mit den Nachbarn und nicht gegen sie zu sein. Ich habe im Internet gelesen, dass einiges an Lärmschutz geplant ist und wohl auch gemacht wird. Ob es aber nutzt, kann ich nicht beurteilen.
70 admin // Jun 6, 2010 at 08:58
Einen sehr unterhaltsam geschriebenen Text zum Thema gibt es übrigens hier: http://www.karljosefbaer.kallnbach.de/Proteste_neuer_Club_in_Ehrenfeld.htm. Die Anwohner werden sich darüber freuen.
71 honorine // Jun 6, 2010 at 10:45
Hallo!
Auch mal meine Perspektive zu der Misere: die Nacht von Do auf Fr war anfangs o.k., aber gegen 4.30, 5.00 Uhr früh nervte ein richtiges Grölkonzert von Besoffenen vorm Club. Die rote Matte vorm Club allein bringt wohl nicht die anvisierte VIP Klientel. John Players scheinbar auch nicht.
Fr auf Sa war’s zunächst ruhig aber später wieder voll die Bässe. Aber dann, wie ein Wunder, war es plötzlich still und ich bin eingeschlafen. Wow, sollten die doch noch so was wie Einsicht zeigen? Nein!!! sagt die Nacht Sa auf So, wo die Bässe schon ziemlich am Anfang drin waren. Gab allerdings auch da später Pausen. Oder haben die nur einen anderen Musikstil gespielt, der nicht so viele Bässe hat?
Zu dem Umziehen vom Club sowie den Kosten: das ist mir eigentlich sehr egal. Hätte man früher dran denken können. Außerdem hätte es einem auch früher einfallen können, daß eine Glasfront für angeblich so viel Geld nicht den gewünschten Erfolg bei einem Discobetrieb bringt.
Habe mir außerdem mal die Facebook-Seite angeschaut: wenn der Barkeeper eines solch “feinen” Clubs es noch nichtmal schafft, Standarddrinks zu mixen, was soll man dann schon vom Schallschutz erwarten?
Eigentlich kann man als genervter Anwohner nur hoffen, dass sich der Laden als “Konkurrenz” zu den etablierten Clubs in Ehrenfeld einfach nicht halten wird.
PS: trotz meines noch nicht allzu hohen Alters bemerke ich bereits eine große Nervosität, Müdikeit und Fahrigkeit seitedem mir in den Nächten von Do auf Fr, Fr auf Sa und Sa auf So der Schlaf fehlt.
72 admin // Jun 6, 2010 at 18:52
Ich habe eben im Gespräch mit unbeteiligten Freunden gehört, dass es eine Technik gibt, die Bässe per Schallwellen neutralisieren können. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, wenn sie draußen angebracht wäre? Hat den jemand die Betreiber oder das Ordnungsamt angerufen? Gibt es da neue Informationen?
73 Asterix // Jun 7, 2010 at 00:18
@honorine “Fr auf Sa … wie ein Wunder, war es plötzlich still und ich bin eingeschlafen.”
Das war kein Wunder sondern die Polizei.
Beim Anruf auf der Ehrenfelder Wache liess ein Beamter sich alles schildern, sagte, daß sie sich darum kümmern werden – und sie haben es mit Erfolg getan! Dank an die Polizei.
Leider wurde später dann doch wieder hochgedreht.
Ich denke, die Regler müßten fixiet werden, sodaß sie nicht über eine bestimmte Höhe kommen können.
74 Asterix // Jun 7, 2010 at 00:34
Nachtrag @ Harald Der Umzugsvorschlag von Ehrenfelder Anwohner hat bereits viele Befürworter gefunden.
@honorine “Zu dem Umziehen vom Club sowie den Kosten: das ist mir eigentlich sehr egal. Hätte man früher dran denken können.” Finde ich auch.
Geht mir ähnlich
75 admin // Jun 7, 2010 at 08:48
Jetzt ist ja interessant zu wissen, ob die Bürger die Umzugsidee auch schon an die Betreiber, die Bahnbögen GmbH und/oder die Stadt weitergeleitet haben, und wie dort die Reaktionen waren?
76 @honorine // Jun 7, 2010 at 13:58
nur ein kurzer Hinweis- in der Nacht von Do auf Fr hatte der Club geschlossen…
77 admin // Jun 7, 2010 at 16:51
Aha. Ich hatte mich schon gefragt, ob auch Donnerstag Party ist. Dann kamen die Donnerstagnachtgeräusche wohl aus einer anderen Quelle?!
Auf der Seite des Kölner Stadtanzeigers steht ein Kommentar zum nächtlichen Feiern in Köln.
78 Anwohner // Jun 7, 2010 at 18:49
@admin Diese Typen haben mich auch aus dem Schlaf geholt. Sie bewegten sich zwischen den Schirmen auf dem Clubgelände. Das Gelände der Diskothek ist offen und ungesichert auch wenn die Diskothek zu ist und scheint allerlei Leute einzuladen.
@admin Danke für den besonnenen Stadtanzeigerartikel!
79 admin // Jun 7, 2010 at 22:40
Das wird den Betreibern sicher auch nicht Recht sein … Vielleicht sollte man es Ihnen mal sagen?!
80 Harald // Jun 9, 2010 at 22:46
Diese Umzugsidee bleibt einfach absoluter Nonsens. Schön das es Ihnen egal ist, aber da haben Menschen Herzblut und einen Haufen Geld reingesteckt (ich weiß, das ist ihnen egal)…ist auch nur EINER von ihnen mal zu den Verantwortlich gegangen? Einer? Oder fehlt dazu schlichtweg die chuzpe?
81 admin // Jun 10, 2010 at 08:26
Ich denke auch, dass es sinnvoll wäre, das Gespräch mit den Betreibern zu suchen. Schade, dass hier bisher niemand seine Erfahrungen aus einem persönlichen Kontakt mit ihnen geschildert hat.
82 Harald // Jun 10, 2010 at 18:00
@Admin…das verwundert nicht wirklich, das niemand einen solchen Kontakt schildert…da es niemand jemals versucht hat. So einfach ist es…man schreit lieber direkt nach der Executive….
83 admin // Jun 10, 2010 at 21:18
Ich kenne die Betreiber nicht persönlich und kann darum nicht komplett ausschließen, dass sich jemand bei ihnen gemeldet hat. Schön wäre auf jeden Fall, wenn beide Parteien irgendwann miteinander auskämen. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
84 Anwohner // Jun 11, 2010 at 14:20
Das (s.u.) ist eine Kopie. Es geht um den Artikel in der Kölnischen Rundschau “Schallmauer soll helfen – Bahnbögen-Anwohner klagen über Lärm des Club-Bahnhofs” vom 3. Juni.
Ich freue mich sehr darüber, daß der Schallschutz nun wirklich angegangen wurde.
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XY // Jun 11, 2010 at 12.07 Der Artikel ist gut. Es tut sich was. Sie haben sogar unsere Argumente aufgegriffen bzw. konnten sich denen nicht verschließen. Hand auf’s Herz: Wenn wir uns nicht gewehrt hätten und die Polizei nicht gekommen wäre, hätten wir auch keine Lärmschutzmaßnahmen gekriegt. Es wäre so furchtbar laut geblieben wie es war. Jetzt tut sich da ja laut Artikel einiges. Das, was eigentlich vor Öffnung der Diskothek hätte gemacht werden sollen, hat man nun im Nachhinein notgedrungen doch noch machen müssen. Man hat kapiert, daß die Anwohner nicht nicht vorhanden sind sondern daß es sie gibt und daß sie Druck machen können. War alles so schön eingefädelt. In unmittelbarer Nähe der Diskothek in der Schönsteinstr. was angemietet, Mitarbeiter der Disko dort einquartiert und damit hat man Anwohner, die nichts stört, einen Raucherclub gegründet, um von Anfang an ganz viele “Freunde” zu haben, weil sich jeder Besucher eintragen muß. Aber sie sind damit nicht durchgekommen. Und, je nach dem, wie es weiter geht, müssen sie weiter mit uns rechnen!
85 admin // Jun 11, 2010 at 23:47
Eine Kopie von was? Und hast Du vielleicht den Link zum Artikel in der Rundschau?
86 honorine // Jun 13, 2010 at 12:35
Bei uns A. // Jun 13, 2010 at 11.07 Der Freitag, die Nacht von Fr auf Sa war o.k., incl. publik viewing. Wir hatten uns schon gefreut.
Aber in der Nacht von Sa auf So haben sie wieder voll die Sau rausgelassen. Schon von Anfang an. Türen offen, alles hochgedreht, wie auch immer sie das angestellt haben. Später in der Nacht brachte ein Anruf auf dem Betreiber-Handy nur eine kleine sehr kurzzeitige Verbesserung. Der Mann, der den Anruf entgegen nahm, sagte, er würde dem DJ Beseid sagen. Anscheinend verfügt er nicht über genügend Weisungsbefugnis oder konnte sich beim DJ nicht durchsetzen. Erst das Eingreifen der Polizei sorgte für Ruhe.
Sehr enttäuchend, denn im Rundschau Artikel geben sich die Clubbetreiber einsichtig und verständnisvoll. In der Nacht von Fr auf Sa schien mir echtes Bemühen um Lärmschutz für die Anwohner dahinter zu stecken und sowas erkenne ich an. Die Nacht von Sa auf So hat das zunichte gemacht. Was da abging, war wieder so, wie wir es am Anfang erlebt haben: Plattmachen.
87 admin // Jun 13, 2010 at 15:39
Honorine weist auf einen Artikel auf der Karl Josef Baer-Seite hin, den wir bereits am 6. Juni in Kommentar 70 verlinkt haben. Wir haben den Link darum aus Honorines Nachricht gelöscht. Sie fügt noch an, dass sie ganz der Meinung des Autors ist und dem nichts hinzuzufügen hat.
@Honorine: Hast Du vielleicht den Link zum Artikel in der Rundschau? Schade, dass die Betreiber Deinen Anruf offensichtlich nicht ernst genug genommen haben.
88 Anwohner 2 // Jun 15, 2010 at 09:46
Ich bin auch direkter Anwohner und habe bisher abgewartet, was passiert mit dem Club.
Das letzte Wochenende hat mir aber diesmal wirklich den Schlaf geraubt, deshalb muss ich jetzt auch aktiv werden.
Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, deshalb erst mal mein Statement.
Das Hauptproblem sind für mich wirklich die Gröhler, die Musik ist nicht immer nervig, dieses Wochenende wars aber schon wieder drüber und gut im Bett zu hören.
Wenn die Party vorbei ist gehts dann leider damit los, mit dem Gröhlen.
Am Samstag bin ich dann zum Geschäftsführer des Clubs gegangen und habe ihm das geschildert.
Er beruft sich darauf, dass die Gröhler Sich nicht auf seinem Gelände befunden hätten und dass er damit nichts mejr zu tun hätte, sondern die Polizei sich darum kümmern müsste.
Die Gröhler haben aber auf den Bänken auf dem Clubgelände gesessen und natürlich sind es seine Gäste gewesen, insofern ist seine Argumentation nicht ganz richtig.
Die Nacht von Sa auf So kams dann aber richtig dicke, von Anfang an Gegröhle, laute Musik, die auch draussen gut zu hören war nd am Morgen wieder die Gröhler.
Die Sache ist wirklich vertragt, weil der Club ist genehmigt worden von der Stadt, was eigentlich nicht nachzuvollziehen ist, weil es Anwohner direkt dort wohnen und die Situation absehbar gewesen ist.
Keine Ahnung.
Jedenfalls muss man sich was einfallen lassen, als Dauermodell wirds so nicht gehen.
Die Musik im Rahmen zu halten ist technisch eigentlich kein Problem, man kann einen Limiter vor die Verstärker schalten, der den Pegel der Musik begrenzt, wenn der DJ sein Pult zu laut aufdreht.
Das kann auch frequenzabhängig geschehen, das heisst, es können nur die Bässe, wenn diese zu laut werden, begrenzt werden.
Um die Gröhler könnten sich doch die Securities kümmern, wenns zu laut wird.
Ich denke, man kann sich schon was einfallen lassen, damits im Rahmen bleibt.
Ich werde jedenfalls dranbleiben, denn schlafen muss ich, ich arbeite auch ziemlich viel und brauche Ruhe in der Nacht.
89 admin // Jun 15, 2010 at 15:08
Gut, dass Du bei den Betreibern warst! Und gut, dass Du dran bleiben wirst. In der Tat ist die Situation mit Menschen, die nachts Lärm machen, sehr schwierig. Es ist traurig, dass sie offensichtlich keine Erziehung genossen haben, die sie gelehrt hat, wie man sich nachts verhält.
90 A. // Jun 15, 2010 at 22:18
Hier der ewünschte Link zum Rundschau Artikel:
http://www.karljosefbaer.kallnbach.de/Proteste_Bahnboegen_Ehrenfeld.htm
“Schallmauer soll helfen_Bahnbögenanwohner klagen über Lärm des Club Bahnhofs” vom 3.6.2010
Die Clubbetreiber geben sich sehr verständnisvoll und bemüht. Und es ist ja auch schon etwas getan worden. Leider aber erst nach unseren Protesten. Was soll man aber nach der Lärmbelästigung durch laute Musik, Bässe und draußen herumstehende Gäste des Clubs während der Nacht von Samstag auf Sonntag denen noch glauben? Uns Anwohnern wurde die Zunge herausgesteckt und wieder eins übergebraten. Grüne Jungs sind sie auch nicht. Sie leiten z.T. andere Läden.
91 admin // Jun 16, 2010 at 15:13
Vielen Dank für den Link zu dem interessanten Artikel. Ich hoffe, dass derjenige, der ihn online gestellt hat, vorher den Autor beziehungsweise die Rundschau um Erlaubnis gefragt hat. Das Problem ist das Urheberrecht. Der Autor könnte eine Honorarforderung an den Internetseitenbetreiber stellen, und im schlimmsten Fall könnte er wegen einer Urheberrecchtsverletzung juristischen Ärger bekommen. Ich war davon ausgegangen, dass der Text sowieso online steht, das ist aber offensichtlich leider nicht so. Denn wäre er online gewesen, hätte man einfach so darauf verlinken können.
92 Anwohnerin // Jun 17, 2010 at 01:56
@Anwohner 2 gröhlende Leute nachts sind tatsächlich sehr störend. Ich fürchte, dass das ganz neue Rauchverbot in Köln die Situation nicht verbessert, denn Raucher werden sich überall vor den Türen von Bars und Club aufhalten und sind bestimmt nicht immer leise. Solange sich die Menschen dann auf dem Gelände eines Betriebs aufhalten, sollten dort die Security für angemessene Lautstärke/ bzw. Ruhe sorgen- sobald sie aber das Gelände verlassen, sind es Einzelpersonen, für deren Lautstärke kein dritter verantwortlich gemacht werden kann.
93 admin // Jun 17, 2010 at 17:08
Das Rauchverbot betreffend habe ich ähnliche Erfahrungen und Beobachtungen gemacht. Allerdings scheint mir das in Köln deutlich ausgeprägter als in anderen Städten.
94 Anonymous // Jun 17, 2010 at 17:45
Hallo Anwohner, ihr könnt euch schon mal auf morgen Nacht freuen. Die Partyreihe baut eine noch lautere Anlage in den Club: http://www.facebook.com/home.php?#!/photo.php?pid=6118364&id=140577540464
95 admin // Jun 17, 2010 at 20:19
Ohoh!
96 Anonymous 2 // Jun 18, 2010 at 14:45
Was heißt hier Rauchverbot? Der Club ist doch voluminant als Raucherclub gestartet. Deshalb standen die langen Schlangen während der Eöffnung vor dem Eingang.
Oder war das nur der Gag zur Eröffnung, daß man von möglichst vielen Leuten die Personalien und sie als “Freunde” hat?
Anwohner 2 hat lange still gehalten und ausgeharrt. Er wollte höflich und geduldig sein, wie andere Anwohner auch. Der Dank?
Da sind Strategen am Werk, die mit vielen Wassern gewaschen sind.
@A. An ihren Taten sollt Ihr sie messen. Der Worte sind genug gewechselt.
97 admin // Jun 18, 2010 at 19:01
… das Rauchverbot in Gaststätten sorgt für große, rauchende Menschengruppen auf der Straße. Der Club ist in der Tat ein Raucherclub.
98 Anwohnerin // Jun 19, 2010 at 03:10
@admin
Habe vorhin nochmal nachgeschaut, im Club ist Rauchverbot- es hängen draußen Schilder, die darauf hinweisen, dass drinnen nicht geraucht werden darf.
99 admin // Jun 19, 2010 at 08:55
Tatsächlich? Obwohl er John Player gesponsort ist? Hätte ich nicht gedacht. Danke für den Hinweis!
100 A. // Jun 19, 2010 at 15:06
@Anonymous 2 hat Recht. Wir haben im Mai ein Foto gemacht, wo auf dem Club in großen Lettern “Raucherclub” steht.
Das unten ist ein Beitrag von jemand Anderem, ich kann ihn aber genauso für mich unterschreiben.
“Im Netz war eine neue kraftvollere Verstärkeranlage für den Club angekündigt worden und gestern nacht konnten wir sie erleben – bis in unser Schlafzimmer. Eine rücksichtslose Machtdemonstration auf Kosten der Anwohner. Herzlichen Glückwunsch zum billigen “Triumpf”. Soetwas kann kein Glück bringen.” Da bin ich mir sicher.
101 admin // Jun 19, 2010 at 19:27
Vielleicht gehe ich demnächst selbst mal gucken, ob Raucherclub oder Rauchverbot. Wobei die Antwort auf diese Frage an der Lautstärke der Musik nichts ändern wird.
102 admin // Jun 24, 2010 at 09:29
Unter der schönen Überschrift “Den Bogen überspannt” (http://www.ksta.de/html/artikel/1273823447989.shtml) berichtet der Kölner Stadtanzeiger, dass es nun einen runden Tisch geben soll zwischen Club-Betreibern und Anwohnern. Das wurde ja auch Zeit – hatten wir übrigens schon Ende Mai vorgeschlagen. Schade übrigens, dass der Stadtanzeiger als Quelle für seine Anwohner-Zitate nur “einen Internet-Blog” angibt, und nicht auf die Seite von Jürgen Raap beziehungsweise auf den Ehrenfeld-Reporter verweist. Recherchiert hat er auf dieser Seite durchaus …
103 Getrifizierung // Jun 24, 2010 at 13:16
Einen Glückwunsch an den Journalisten H. Rösgen, der den Stadtanzeigerartikel verfasst hat. Hier wurde noch recherchiert und Fakten zusammengetragen. Es wurden nicht einfach Werbeinfos von Betreibern und Politikern abgeschrieben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
In der Printversion ist der Untertitel “Bahnbögen Lärm einer Clubdiskothek stört Anwohner”. Das ist gut auf den Punkt gebracht genauso in der Überschrift “Den Bogen überspannt”. Im Anschluß ein Beispiel dafür:
“Hallo Anwohner, ihr könnt euch schon mal auf morgen Nacht freuen. Die Partyreihe baut eine noch lautere Anlage in den Club” wurde hier hier hämisch unter Nr. 94 angekündigt. Wenn das nicht eine Gemeinheit ist, nachdem es die Betreiber bisher nicht geschafft haben, den Club so zu betreiben, daß die Anwohner durchgehend schlafen können. Zu Recht schreibt Herr Rösgen in seinem Artikel, daß z.Z. aus Sicht mancher Nachbarn die Glaubwürdigkeit der Betreiber stark in Frage gestellt ist. Direkte Gespräche und auch Anrufe auf dem Betreiberhandy haben bisher nichts gebracht. Wir haben alles probiert.
Ich sehe keinen Sinn in einem runden Tisch.
@ Ehrenfeldreporter Rechtschreibung nicht Rapp sondern Raap.
104 admin // Jun 24, 2010 at 17:38
Danke für den Hinweis, Rapp ist in Raap geändert. Was ist denn eine realistische Alternative zum runden Tisch? Club zu? Das wird sicherlich nicht passieren. Zumindest nicht, solange es noch Möglichkeiten gibt, eine für alle verträgliche Lösung zu finden.
105 Anwohnerin // Jun 24, 2010 at 19:39
ich finde der runde Tisch ist die einzig konstruktive Variante gemeinsam mit dem Problem umzugehen und eine Lösung zu finden. Ich bin sehr daran interessiert, dass es nachts wieder ruhiger wird (ich persönlich finde es übrigens auch schon besser) und halte nichts davon, mich trotzig aus der Diskussion zu ziehen. Selbst wenn es Einbußen an der Glaubwürdigkeit der Betreiber gegeben hat, sollten wir nun doch zusammen einen Weg finden, mit der Situation umzugehen. Auch auf unserer Seite verlief die Diskussion nicht immer sachlich (@Getrifizierung: den Kommentar 94 habe ich übrigens als Anwohnerhinweis gelesen und nicht als hämische Bemerkung seitens der Betreiber!) und es führt einfach zu keinem Ergebnis, sich dem Gespräch zu verweigern. Ich bin mir sicher, dass der Club nicht einfach schließen wird und von alleine lösen wird sich das Problem auch nicht. Ich habe mit verschiedenen Anwohnern gesprochen, von Ihnen hatte sich bisher noch niemand direkt an die Betreiber gewandt- ich habe das auch nicht und möchte mir ihre Version gerne anhören und erwarte genauso, dass wir mit unserem Problem ernst genommen werden. Zur Unterstützung oder Mediation wird jemand da sein- es gibt doch einfach keine besseren Voraussetzungen für ein fruchtbares Gespräch- warum muss man sich jetzt auch noch über ein solches Angebot seitens der Stadt beschweren?!
106 Honorine // Jun 24, 2010 at 19:40
@ admin: vielleicht Club solange zu bis er vernünftig schallisoliert ist? Sehr einfache lösung, die meiner meinung nach auf der hand liegt.
Über was soll man denn bei dem runden Tisch reden? Meinen fehlenden schlaf kann mir niemand schönreden. Bis september würde ich eigentlich auch ungern warten. Schon nach einem monat liegen die nerven blank…
Auch wenn ich mich vielleicht wiederhole: das verhalten ist enorm respektlos.
107 admin // Jun 24, 2010 at 21:34
Na, über eine Schließung bis zum Abschluss der Schallschutzarbeiten könnte man just am runden Tisch reden. Und man könnte gemeinsam einen Zeitplan samt Prioritätenliste erstellen: Beispielsweise dass die Musik nur so und so laut sein darf, bis die und die Maßnahme abgeschlossen und von den Anwohnern abgenommen ist …
108 Anwohner 2 // Jun 25, 2010 at 17:55
Da ist so viel schief gelaufen und wir Anwohner konnten das ausbaden. Es war von oben beschlossene Sache, daß es den Club gibt. Da sind meiner Meinung nach Verbindungen und Protektion im Spiel. Die Anwohner wurden zuerst abgewimmelt. Meiner Meinung nach haben erst die Recherchen des Stadtanzeiger Journalisten den Stein ins Rollen gebracht. Der war ernsthaft dran und da wußte man, daß was öffentlich wird.
109 admin // Jun 25, 2010 at 18:54
Ja, da ist viel schief gelaufen. Und jetzt gibt es eine Möglichkeit, dass alles gut wird. Ob der Stadtanzeiger dafür der Auslöser war, kann ich nicht beurteilen. Hoffen wir, dass Lösungen gefunden werden.
110 radikal // Jun 27, 2010 at 06:32
das ganze ist recht einfach zu lösen! anzeige erstatten. habe ich heute morgen morgen (sonntag morgens!!!!!) dann auch schlussendlich getan! und habe die betreiber schriftlich per mail davon in kenntnisgesetzt. die polizeidirektion ehrenfeld weiss bescheid, und als medienschaffender werde ich die kolleginnen und kollegen nun bitten zu recherchieren. irgendwie muss ja jemand rausfinden können, wie es überhaupt dazu kam, in einem wohngebiet eine solche konzession zu erteilen. ich bin sehr gespannt, wer hier wen geschmiert hat! ich gebe jetzt vollgas, so lange, bis ich wieder schlafen kann, und die herren costa und brinkmann den schlüssel von außen umdrehen, und zwar dauerhaft!
111 admin // Jun 27, 2010 at 12:39
… wir sind gespannt darauf, wie es weiter geht.
112 Honorine // Jun 27, 2010 at 19:24
@ radikal: BINGO!!!
merci et bonne chance!!!
113 admin // Jun 29, 2010 at 19:05
Ich habe grade gehört, dass die Frage der Woche in der Aktuellen Stunde das Thema “Lärm in der Nachbarschaft” betrifft. Das wäre doch für die Anwohner die Chance, medialen Druck zu erzeugen – wenn sie das denn wollen. Kontakt: aks@wdr.de
114 ich // Jun 30, 2010 at 17:35
@radikal Toll daß Du klagst. Du bist nicht alleine. Auch die Tolerantesten sind entgültig entnerft. Sagen und Schreiben kann man viel in schönen Briefchen und in Zeitungsartikeln. Die Glaubwürdigkeit der Disco Leute ist durch verschiedene Aktion am Boden. Haben die doch nach dem Artikel in der Rundschau am Donnerstag mit ihren ganzen Versprechungen drin in der Samstagnacht dannach wieder voll aufgedreht. Soweit die Halbwärtszeit für Versprechungen auf Papier. Umsetzen muß man die. Nur das zählt. Danke noch an den Stadtanzeiger. Sind wir gar nicht gewohnt, daß unsere Position wahrgenommen wird. Gibt nur immer die Begrüssungen der Politiker für die Belebung des Veedels durch die Disco. Wir sind für die nicht wichtig.
115 admin // Jul 1, 2010 at 07:00
Der Anzeige von Radikal würde vermutlich mehr Nachdruck verliehen, wenn andere Anwohner seinem Beispiel folgten. Oder sich zu einer gemeinsamen Anzeige zusammenschlössen. Weiß jemand, wann der runde Tisch sein wird?
116 Anwohner 22 // Jul 1, 2010 at 09:12
Der Runde Tisch ist am Montag, den 12.7., im Besprechungsraum des Bürgeramtes Ehrenfeld, wohl in der 1. Etage.
Leider schon um 14 Uhr, ich hoffe frei zu bekommen.
Weiss jemand um welche Bebauungsart es sich hier handelt?
Ein Beamter meinte, es wäre eine Mischgebiet also kein ausschliessliches Wohngebiet.
Kann man wohl über das Stadtplanungsamt der Stadt Köln rauskriegen, habe ich aber noch nicht probiert.
In einem Mischgebiet kann man wohl zwar Gaststätten eröffnen, aber so genannte Vergnügungsstätten (so was ist unser Club) nicht.
Aber ich kenne mich nicht wirklich aus, habe das nur im Netz gelesen.
EIn link dazu
http://www.gesetze-im-internet.de/baunvo/__6.html
117 karabayan // Jul 1, 2010 at 10:07
Ich war an den letzten Wochenenden nicht in Ehrenfeld, konnte es nicht mehr ertragen. Wenn das nicht besser wird, muss ich mich an meinen Vermieter wenden. Der ist Rechtsanwalt und wird schon wissen, was zu tun ist. Den Termin für den Runden Tisch hätte ich auch gern, aber: Dieses sinnlose, leere Gelaber brauch ich eigentlich auch nicht. Und dann dieses Gerede von Kultur: Wir Anwohner sind ja die Banausen und ersticken die aufkeimende Kultur. Was man sieht ist ein kulturloses Publikum, was den angrenzenden Spielplatz verdreckt, in jede vorhandene “sowaswieneecke” pinkelt und seine (Vorher/Nachher/Bier)Flaschen überall entsorgt, Hauptsache, man kann reintreten.
Da kommt es auch nicht auf die Veranstaltung an, besoffen sind sie alle gleich. Aber Wehe, das Altenheim ist bald fertig, ja, da werden die Zusagen gemacht, dann wirds leiser….Wers glaubt, und wenn ja, warum eigentlich? Erstens gehen die nicht mehr arbeiten und im Alter braucht man eh weniger Schlaf, aber darauf wird dann besonders Rücksicht genommen oder so getan…
Liebe Lügner, auch dann werdet Ihr rücksichtslos Eure bekiffte und bassorientierte Kultur ausleben wollen. Komisch, ich verstehe da was anderes drunter: Wie wäre es mit einer Galerie in den Eisenbahnbögen…Bogengalerie?
Oder ein kleines Theater, über das Arkadas-Theater um die Ecke hat sich noch kein Anwohner beschwert. Dieser Club macht nur eins: die Betreiber reich.
118 Anwohner 22 // Jul 2, 2010 at 08:16
Der Runde Tisch ist am Montag, den12.7. um 14 Uhr im Bezirksamt Ehrenfeld, 1.Etage.
119 admin // Jul 2, 2010 at 17:25
Danke für die Info. Falls Du zum runden Tisch gehst, freuen wir uns über eine kurze Zusammenfassung.
120 admin // Jul 2, 2010 at 17:28
@Karabayan: Bevor die Betreiber reich werden, müssen sie vermutlich ziemlich hohe Kredite für den Umbau zurückzahlen. Das soll aber keine Entschuldigung sein!
121 shoegirl // Jul 6, 2010 at 22:24
Wir versuchen auch, an so vielen Wochenenden wie möglich…..ah…und da schreien sie wieder und tröten was das Zeug hält (Holland vs Uruguay) …. zu flüchten. Wir werden tatsächlich umziehen. Nicht nur wegen des Clubs, aber sicherlich auch wegen ihm. Der Club an sich stört mich gar nicht so sehr aber das Gröhlen der Leute geht echt auf den Nerv. Ich werde Ehrenfeld mit einem lachenden (wegen des Clubs etc) und einem weinenden Augen verlassen. Es gibt hier so viele tolle Cafes, Restaurants, Biergärten … .
Ich habe mich allerdings noch an den Geschäftsführer des Franziskuskrankenhauses gewandt und ihm die Sachlage geschildert. Er ist auch für die Errichtung des Seniorenheims zuständig und das liegt direkt gegenüber unserer Wohnung. Er wollte sich mal mit Herrn Wirges in Verbindung setzten. Darüber hinaus haben wir noch unserem Vermieter (dieser hat auch schon Projekte zur Verschönerung unseres Stadtbildes mit der Stadt zusammen durchgeführt) geschildert was hier so am Wochenende immer los ist. Dieser wollte sich bei einem Bekannten im Stadtrat erkundigen wie die Lage geändert werden kann. Leider muss man sagen, dass die Stimmen derer die wirtschaftliche Interessen vertreten sicherlich eine höhere Gewichtung haben als unsere. Unklar ist mir aber wieso man einen runden Tisch mit den Anwohnern auf einen Werktag um 14 Uhr ansetzt. Gerne wäre ich hingegangen aber ich muss arbeiten. Wie wahrscheinlich eine Menge anderer Menschen auch. Da dezimiert sich doch die Anzahl der Menschen die gegen den Club sind automatisch……ob das Absicht war?!
122 admin // Jul 7, 2010 at 10:00
Den Termin mittags um 14 Uhr finde ich auch ausgesprochen unglücklich gewählt!
123 Anonym // Jul 12, 2010 at 10:09
War jemand bei dem runden Tisch? Ich habe dem Bürgermeister zurückgeschrieben, dass ich den Termin unglücklich gewählt finde und habe keine Antwort erhalten, bin aber nach meinen bisherigen Behördenerfahrungen seit der Cluberöfffnung sicher, dass es sich bei der Terminwahl um Absicht handelt.
Ich freue mich wie Shoegirl, dass ich bald meine Sachen packen und aus der Umgebung des Clubs verschwinden kann. Dann kann ich wieder schlafen und sogar im Sommer nachts mein Fenster geöffnet lassen. Muss keinem erzählen, wie es ist, bei den derzeitigen Temperaturen mit geschlossenem Fenster zu schlafen….
Mit dem Behördenmarathon möchte ich nicht weiter (unnötig?) meine Nerven strapazieren, zumal meine Beschwerden in inzwischen acht Wochen keinerlei Verbesserungen gebracht haben. Es hat sich auch KEINE der informierten Behörden bei mir zurückgemeldet, um mich über die Fortschritte auf dem Laufenden zu halten, obwohl mir dies schriftlich und mündlich zugesagt wurde. Wahrscheinlich weil es keine Fortschritte gibt.
Ach ja… den zweiten Schrieb der Betreiber finde ich inzwischen einfach nur noch lächerlich und unglaubwürdig. Es hat sich seit dem ersten Schrieb nichts geändert und auf Phrasendrescherei kann ich verzichten. Mir wären Taten an Stelle von Worten wichtiger gewesen.
124 admin // Jul 12, 2010 at 15:59
Leider sind meine Erfahrungen mit der Stadtverwaltung ähnlich – auch wenn es um ein anderes Thema geht. Ich wüsste aber auch gerne, wie der runde Tisch lief?
125 Anonym // Jul 13, 2010 at 06:07
Habe hier grade etwas gelesen, was auch auf unser Ehrenfeld zutreffen könnte http://foxxiblog.blog.de/2010/07/08/talkin-bout-my-gentrification-8937203/
126 admin // Jul 13, 2010 at 08:45
Wer wissen möchte, was Gentrifizierung ist, schaue bei Wikipedia nach.
127 ehrenfeldbrain // Jul 13, 2010 at 10:45
lustig! scheinbar wird sogar leuten verboten, die toilette zu benutzen, wenn sie im aussenbereich sitzen! sie werden aufgefordert, auf dem spielplatz zu pinkeln! lachhaft!
128 admin // Jul 13, 2010 at 16:24
Hast Du eine seriöse Quelle für diese Aussage? Meine Nachbarn waren zum Fußball gucken da und durften die Toiletten benutzen.
129 ehrenfeldbrain // Jul 14, 2010 at 09:01
kann ich! auf der facebookseite des clubs ist ein entsprechender eintrag eines ziemlich wütenden gastes!ich als fotograf hätte das gerne festgehalten!
130 kein name // Jul 14, 2010 at 12:22
Hier gibt es etwas zum Runden Tisch:
http://www.a.performancelife.com/Proteste_gegen_Diskothek_in_Bahnboegen_Koeln_Ehrenfeld.htm
Bin einer von den 30 Unterzeichnern der Anwohnerliste.
131 Karabayan // Jul 15, 2010 at 17:00
Hallo Zusammen,
Donnerstag, 15 Juli fast 23:00 Uhr. Das darf doch nicht wahr sein. Ich kann dieses “Rumgegröhle”, einziges Wort was passt, nicht nachvollziehen. Wer brüllt denn da wen an? Und das nun schon seit Stunden. Und ich versteh nun auch nicht, warum das so hallt. Das ist schlimmer als wenn die Italiener von UmmeEcke in Hinterhof in ihr Telefonino brüllen.
Runder Tisch, jaja, toller Termin, musste auch arbeiten, wer muss das nicht. Fängt aber ganz toll an, wenn die Betreiber dort mit ihrem Anwalt auftauchen. Hat auch immer noch nichts mit Kultur zu tun, was die da Biergarten nennen, schön direkt neben der Müllhalde des Nachbargrundstücks. Wieso fühlen sich Menschen da wohl???
132 admin // Jul 16, 2010 at 03:17
@ehrenfeldbrain: Weißt Du das Datum des Eintrags? Ich habe bis zum 27. Juni nichts darüber gesehen – oder ich bin blind. Bin aber zweimal alle Kommentare durchgegangen. Ich habe nur eine interessante Diskussion darüber gefunden, dass der CBE tatsächlich ein Nichtraucher-Club ist, auch wenn hier schon anderes gesagt worden war.
@kein name: danke für die Info.
133 admin // Jul 16, 2010 at 03:29
@Karabayan: Es ist doch logisch, dass die Betreiber einen Anwalt haben. Schließlich hat mindestens ein Anwohner sie angezeigt. Und der Streit mit den Leuten aus dem Veedel könnte vor Gericht enden. Für die Betreiber geht es um sehr viel Geld, das sie investiert haben, sie sind vermutlich hoch verschuldet. Also müssen sie sich rechtlich absichern.
Kam denn das Gebrüll am Donnerstag ganz sicher vom CBE?
134 karabayan // Jul 16, 2010 at 05:51
Hallo Admin,
Nein, das Gebrüll kam von Gästen des CBE’s, die wahrscheinlich auf dem angrezenden Spielplatz waren zum Rauchen und Billi-Bier-vom-Kiosk saufen…
Ich weiss es nicht, ich war nicht nachschauen. Aber so einen Radau gab es noch nie in der B-S-Straße, selbst wenn auf dem Bolzplatz Sonntags Fussball gespielt wird. Daher sehe ich auch gar keine andere Quelle, da IST doch sonst nichts in der Straße, was Leute anziehen würde.
Oder hatten die von der Caritas Mitarbeiterfest im Hof?
Mein Schlafzimmerfenster zeigt direkt auf den Biergarten, ich höre sogar die Lautsprecherdurchsagen vom Bahnsteig, aber das war sinnloses Gegröhle, man hatte den Eindruck, als würden sich die Gäste über die Tische hinüber anschreien.
Anwalt: Macht sicher Sinn, was Du schreibst, aber muss man das so raushängen lassen? Wenn man sich an einem runden Tisch trifft, und der Anwalt muss unbedingt dabei sein, dann kann der doch im Hintergrund bleiben. Die Anwohner, die Zeit hatten, sind doch bestimmt nicht gekommen, um mit dem Anwalt zu sprechen.
135 admin // Jul 16, 2010 at 11:06
Stimmt, grundsätzlich ist da sonst nichts. Ich möchte nur vermeiden, dass der CBE künftig für alles, was laut ist und aus der Ecke kommt, den Kopf hinhalten muss. Denn es gibt ja durchaus auch andere Gründe für Gebrüll. Vielleicht kam einfach eine Gruppe Menschen auf die Idee, sich dort zu treffen. Ganz unabhängig vom CBE. Wir waren beide nicht beim Runden Tisch. Wenn es abgelaufen ist, wie beschrieben, gebe ich Dir Recht: es wäre schöner gewesen, der Anwalt hätte sich nur dann eingemischt, wenn die Betreiber dabei gewesen wären, sich mit ihren Aussagen selbst zu schaden. Das ist allerdings auch etwas schwierig.
136 Karabayan // Jul 17, 2010 at 17:35
Freitag auf Samstag Nacht war ganz prima. 1:48 wach geworden von den Bässen, bis 3:54 nicht mehr eingeschlafen vom Krach, Polizei angerufen. Frage vom Wachtmeister: Nur Bässe oder auch Krach vom Publikum? -Ja, beides. Erst eingeschlafen, als es hell wurde….mal sehen, wahrscheinlich denken sie diese Nacht ist freio wg. Kölner Lichter? So wie vorher wg. WM- in Köln gibts ja nur noch Ausnahmen.
Nächstes Wochenende nicht in Köln!
137 shoegirl // Jul 17, 2010 at 21:32
Ok, ich war auch nicht dort,aber mein Mann. Fazit der Sache scheint zu sein: entweder man zieht weg oder man wird lernen müssen mit dem Lärm zu leben. Dauerhaft. Es wird auch nicht besser werden. Wenn es nicht so viele Menschen so sehr beeinträchtigen und die Lebensqualität verschlechtern würde, dann wäre das ein großer Witz!! Beim runden Tisch kam raus:
1. Leiter der Polizeiwache kam nach eigenen Angaben völlig unvorbereitet zum runden Tisch, da er kurzfristig von dem Termin in Kenntnis gesetzt wurde. Fazit der Polizei: Sie sind nur für Straftaten zuständig und nicht für Lärmbelästigung. Dafür gäbe es das Ordungsamt.
2. Ordungsamt: ja, ist für Lärmbelästigung zuständig. Kann nach einer bestimmten Uhrzeit aber nur über die Hotline, die an den Autos steht, angerufen werden und dann auch nur bis 01:00 morgens. Ach ja, wäre zu erwähnen, daß ab einer bestimmten Uhrzeit (hab vergessen welche) nur noch 4 Mitarbeiter für den Raum Köln zuständig sind. (1 Million Einwohner: 4 Mitarbeiter= 250.000 Einwohner/1Mitarbeiter….ist ja easy zu schaffen)
3. Dann gebe es noch Betreiber der Bahnhofsbögen und die Stadt Köln. Diese Herren wünschen sich also ein schöneres Stadtbild und haben ein “Konzept” erstellt welches eigentlich nur beinhaltet Investoren zu finden, die dumm genug sind dort ihr Geld reinzustecken und dann feststellen müssen, daß die Anwohner über die Konsequenzen gar nicht glücklich sind. Darüber hinaus wurde nur von “Mischkultur” gesprochen. Eine genauere Definition gab es nicht. Könnte also alles sein: Menschen verschiedener Religionen, verschiedener Herkunft, verschiederner Gesellschaftsschichten oder einfach nur die Mischung völlig betrunken und um 03:00 Uhr gröhlend und normale Biergartenbesucher. Wer weiß das schon.
Herr Wirges war auch anwesend……. (ich weiß für mich nur warum ich nicht SPD wähle!)
4. Blieben dann noch die Club-Besitzer nebst anwaltlicher Vertretung. Lustig: der Anwalt kannte noch nicht mal das letzte Schreiben, welche die Clubbesitzer hier in der Nachbarschaft verteilt haben. Ich muss hier aber feststellen, daß meiner Meinung nach die Clubbesitzer gar nicht sooo schuldhaft zu sein scheinen, wie vorher angenommen. Es gab sicherlich den Fehler mit der Schalldämmung etc. Ist ja alles bekannt hier im Forum. Aber ich denke, dass die Herrschaften sich auch von der BahnhofsgmbH und der Stadt Köln als Investoren haben Ködern lassen. Wer weiß schon, wie diese Parteien die Location angepriesen haben. Vielleicht gab es sogar Subventionen. Man kann den Clubbetreibern nur vorwerfen, dass sie besser recherchiert hätten worauf man sich da einlässt.
Das soll jetzt nicht heißen, dass hier alles toll gelaufen ist, ich glaube mittlerweile nur, dass man sich nicht NUR auf die Clubbesitzer einschießen sollte, sondern auch die Stadt Köln, Herrn Wirges und die Bahnhofs GmbH mit ins Auge fasst. Es bleibt kein Zweifel, von der Verwaltung ist es GEWOLLT, daß richtig Leben in die Bahnhofsbögen kommt. Und es scheint, dass dabei auf schon vorhandene Anwohner keine Rücksicht genommen werden soll (nach dem Motto: ist zwar bedauerlich, aber leider nicht zu ändern)
Ich wollte Euch nur mal einen ganz groben Überblick über den runden Tisch und das Ergebnis durchgeben.
Nachts um 03:26 mit viel Gegröhle im Hintergrund.
138 Karabayan // Jul 18, 2010 at 00:11
Die 3. Nacht mit enormer Lärmbelästigung, diesmal durch einen erheblichen Geräuschpegel der Gäste. Es ist 06:02, nicht nur die Nachtruhe war gestört, sondern auch die Sonntagsruhe. Die gibt es doch noch, oder? Diesmal nicht die Polizei sondern die Handynummer aus dem Brief des Betreibers angerufen. Der Laden ist noch in Betrieb….weiss eigentlich hier jemand, bis wann so ein Biergarten eine Lizenz hat, doch sicher nicht bis 6 Uhr morgens? Da ist man am Sonntag fertig mit den Nerven nach einem Wochenende, ich könnte heulen. Meine Wohnung als Rückzugsebene gibt es nicht mehr. Die Unversehrtsheit der Wohnung, wird die in D nicht garantiert? Kann man wirklich nur noch zum Anwalt gehen?
139 admin // Jul 18, 2010 at 15:09
Danke an Karabayan für die letzten Erfahrungen, danke an Shoegirl für die Zusammenfassung des Runden Tisches.
140 kein name // Jul 19, 2010 at 07:00
Die Übergabe der Proteste von 30 Anwohnern gegen Ende der Veranstaltung sorgte für große Irritation. Bürgrmeister Wirges wurde sichtlich nervös, als er die Seiten durchblätterte. Es machte einen Strich durch die Rechnung von “Friede, Freude, Eierkuchen”. Und dem müssen sich Verwaltung, Plitik und die entspr. Behörden annehmen. Die brauchen Zeit aber die Zeit spielt für uns. Wir lassen uns auch nicht beeindrucken von Nahelegen durch die Hintertür. Es helfe nur wegziehen und an den Wochenenden nicht da sein, wie es auch hier z.T. verbreitet wird. Oder von den vielen Zetteln, die an den Laternenmasten aufgetaucht sind “Suche ruhige Wohnung …” Oder einem (bestellten?) Trupp von lärmenden Menschen, die, auch mal außerhalb der Cluböffnungszeiten Krach machen. Oder von anderen Baustellen, die, im wahrsten und im übertragenen Sinne des Wortes, überall hier aufgemacht wurden.
141 Anwohner 2 // Jul 19, 2010 at 07:25
Habe auch das Gefühl, daß in der neuen Taktik nun einige Nebelwerfer ins Spiel kommen. Nach der furchtbaren Lärm Nacht des Clubs am Mittwoch gab es dann Do Nacht (Club hate geschlossen.) auch Lärm von einer Gruppe von Leuten. Deren laute Aktion schien irgendwie so sinnlos zu sein, wie bestellt. Die Leute sollen sich auf den Do einschiessen und dann kommt die Auflösung: Der Club hatte Do geschlossen.Ablenkung ist alles.
142 karabayan // Jul 20, 2010 at 02:40
Möchte mich den anderen Anwohnern anschließen, vielleicht gründet man ja eine Bürgerinitiative. Auf jeden fall wäre es sinnvoll, wenn alle den gleichen Anwalt nehmen würden.
Wen kann ich denn dazu mal ansprechen? Ich kann ja nicht einfach irgendwo klingeln…Dass hier öffentlich keine Namen genannt werden ist mir klar, ggf. stellt der Ehrenfelder Reporter ja über seine Email-Addi mal kontakt her? Anwohner 2 oder kein Name bitte mal melden !!!
143 Anwohner 2 // Jul 20, 2010 at 05:38
Bin schon bei einer Initiative. “Rechte für Anwohner”, siehe oben.
144 admin // Jul 20, 2010 at 07:05
@kein name: 30 Unterschriften sind zwar schon eine Menge. Aber in der Senefelder- und der Schönsteinstraße wohnen doch viel mehr Leute. Was ist denn mit ihnen? Wollen die nicht in Erscheinung treten oder stört der CBE sie nicht?
@Anwohner 2: ich möchte zwar nicht ausschließen, dass Lärmmacher gegen Geld Donnerstags vor dem Club auftauchen, aber ich glaube fast, dass das ein bisschen viel Aufwand wäre.
@karabayan: Die Anwohner sollten auf jeden Fall mit einer Stimme, sprich: einem Anwalt, vorgehen. Ich tausche auch gerne die Mailadressen aus – aber ich habe sie tatsächlich nicht. Ich sehe nur die Namen und die IP-Adressen.
145 karabayan // Jul 21, 2010 at 01:57
Hallo Anwohner 2, an wen kann ich mich wenden bezüglich der Initiative? Habe eine Email an die Emailadresse des Impressums geschrieben, bitte dort melden!
@Admin:
Die Anwohner zwischen Marienstraße und Subbelrather sind sicher nicht betroffen, da bricht der Schall vorher. Auch die Anwohner der linken Straßenseite zwischen Venloer und Marienstraße bekommen sicher nicht so viel davon mit. Hauptsächlich sind sicher die Anwohner betroffen, die hinter den Garagen wohnen, in direkter Sichtlinie sozusagen. Dazu gehört dann auch ein Teil der Marienstraße. Mein Friseur wohnt z.B. in der Schönsteinstraße und kriegt davon gar nichts mit.
146 kein Name // Jul 21, 2010 at 06:31
@karabayan Die Initiative “Rechte für Anwohner” ist so ziemlich von Anfang an am Protest-Start gewesen. Bürger sind wir auch alle. Zu erreichen unter art(at)wishingtrack.com
@ admin Solche “get togethers” funktionieren im Allgemeinen ohne Geld. Man verabredet sich unter einem bestimmten Motto an einem bestimmten Ort, macht das dort und geht wieder auseinander. Die Leute kennen sich von anderen solchen Sachen oder gar nicht. Kann sehr kurz sein oder Stunden dauern.
147 admin // Jul 21, 2010 at 16:24
@karabayan: Interessant, wie sich der Schall verhält. Ich fürchte, das macht es nicht leichter, ihn zu kontrollieren.
@kein Name: wie? Da verabreden sich Menschen einFach so zum Stören und bekommen nicht mal was dafür?! Dazu wäre mir meine Zeit wirklich zu wertvoll!
148 Karabayan // Jul 22, 2010 at 16:13
Artikel im KStA erschienen, es sollen Lärmmessungen vorgenommen werden, allerdings bei geschlossenen Fenstern.
149 admin // Jul 23, 2010 at 08:02
War der Text zufällig auch online? Und falls ja, hast Du den Link?
150 karabayan // Jul 28, 2010 at 05:38
Text war nicht online- soll ich das PDF schicken?
27.07. fürs Lärmprotokoll: Es finden nun auch nach der WM Veranstaltungen im Biergarten statt, folgendes habe ich dazu online gefunden:
Am 27.07. werden wir den Biergarten des Club Bahnhof Ehrenfeld mit Grillgut und Poetry einweihen. Sommerpause ist was für Schlecht-Wetter-Poeten! Ab jetzt gibt es den charmantesten Poetry Slam Kölns 12 Mal im Jahr. Und wenn es das Wetter zulässt, werden wir in den Sommermonaten nach draußen, in den Biergarten des Club Bahnhof Ehrenfeld umziehen.
Für die Open Air Premiere haben wir uns natürlich etwas besonderes ausgedacht. Im Biergarten werden wir ein paar Grills aufbauen und neben den R.i.F.-Würstchen, die unsere Grillmaster M&M braten werden, könnt ihr euch euer Grillgut selbst mitbringen – b.y.o.-Grillgut also!
Ab 22:00 war ich im Schlafzimmer und habe Mikrofonstimme sowie regelmässigen Applaus und Publikumsgegröhle/Pfiffe gehört, bis so gegen 23:30.
Dazu ist uns folgendes bekannt: Ab 22.00 Uhr draußen aber nur noch “normaler” Betrieb, d.h. kein Rumkrakelen etc., keine Außenbeschallung. = wörtl. Zitat des Herrn vom Ordnungsamt
Wer veräppelt hier eigentlich wen???
151 admin // Jul 28, 2010 at 09:33
Wenn Du möchtest, kannst Du mir gerne das PDF schicken. Nur bloß nicht online stellen wegen des Urheberrechts. A propos Lärm: Nachdem sich Freitagabend eine Gruppe Jugendlicher mit lauter Musik und Getränken in unserem Innenhof niedergelassen hatte, der wohlgemerkt Privateigentum ist, habe ich mich telefonisch zum Lärmwagen durchgefragt. Der ist eine Kooperation des Ordnungsamtes und der Polizei und konnte vergangenen Freitag unter der Kölner Nummer 2294133 erreicht werden. Falls die Nummer also nicht ständig wechselt, wäre das auch die Anlaufnummer für genervte Bürger, die in der Nähe des CBE wohnen. Der Anruf hat allerdings nicht viel gebracht: Die Damen und Herren zogen gegen halb zwölf weiter, bis dahin war der Wagen noch nicht gekommen.
152 Karabayan // Jul 28, 2010 at 15:05
Ja, das hatte ich mal. Das Ordnungsamt überzeugt sich erst, ob Deine Aussage auch stimmt. Das sah bei mir dann so aus, dass ich 2 fremde Männer in Uniform in meinem Schlafzimmer hatte, die sich dann noch beschwert haben, dass es in meinem Haus keinen Aufzug gibt und mein Mann war stinkendsauer.
153 Schlägerei // Jul 29, 2010 at 07:14
Nein, das tun sie nicht immer. In der lauten Mittwoch Nacht NACH dem runden Tisch (Die Veranstalter haben den für sich anscheinend als Freibrief gewertet.) hat Jemand von uns am frühen Morgen beim Ordnungsamt angerufen. Da wurde die Auskunft gegeben, daß man die Polizei anrufen sollte. Dort traf es sich gut, daß gerade Beamte im Club Bahnhof Ehrenfeld wegen einer Schlägerei vor Ort waren. Die haben sich dann auch noch um die Lautstärke gekümmert.
154 Schlaegerei // Jul 30, 2010 at 11:24
Ich schreibe auch unter schlaegerei. Ich hoffe, dass der Blog von Schlaegerei I wieder ein kommt und nicht zensiert wurde.
Es ist so, dass sich das Anrufen von Ordnungsamt lohnt. Sind sie uebelastet, geben sie es an die Polizei weiter. Es tut sich auf jeden Fall etwas und es wird in den Akten festgehalten. Deshalb bei laermbelaestigung unbedingt anrufen. Und weiter laermprotokoll schreiben.
Schlaegereis Blog besagte, dass die Polizei sehr wohl im Club fuer Ordnung sorgte. Das wurde notwendig nach der Sicherheitskonferenz, die die Betreiber als Lizenz betrachteten, alles machen zu dürfen. So heftig hatten sie auch noch nie vorher wild plakatiert. Der obeerwitz ist,dass sie den Biergarten angeblich erst durch eine aussenveanstaltung. Diese Woche einweihen. Der cbm war während der WM Hauptquartier von meine Freunde bzw. Von Grunner und Jahr Verlag … Wahnsinn, was sich da so lees hinter den Kulissen des CBE abspielt
155 Geloescht // Jul 30, 2010 at 11:26
Ich hoffe, der Blog von schlaegerei wurde nicht gelöscht und erscheint wieder. Sonst wird er ihn woanders publizieren.
156 admin // Aug 2, 2010 at 11:47
@Schlägerei: Das passte ja bestens.
@Schlaegerei: Hier wird nur das nicht veröffentlicht, was gesetzlich strafbar ist, oder was nach Manipulation riecht oder schonmal gesagt wurde. Aber auch Administratoren sind manchmal in Urlaub, dann dauert das Freigeben länger. Dein Beitrag ist etwas verwirrend: Von welcher Sicherheitskonferenz sprichst Du? Und wo ist die Quelle dafür, dass der Biergarten erst diese Woche offiziell eingeweiht werden soll?
@Geloescht: Du hast die gleiche IP-Adresse wie Schlaegerei. Da liegt der Verdacht nahe, dass es sich um die gleiche Person – zumindest aber um den gleichen Computer – handelt, der benutzt wurde, um beide Kommentare zu schreiben. Wann Beiträge auf dieser Seite nicht veröffentlicht werden, kannst Du einige Zeilen weiter oben lesen. Auf dieser Seite muss jeder Beitrag vom Administrator veröffentlicht werden. Das hat rechtliche Gründe. Es steht Dir frei, Deinen Kommentar auf so vielen Seiten zu veröffentlichen, wie Du möchtest.
157 Anwohner 2 // Aug 3, 2010 at 06:47
@ admin Zur Erklärung. Der runde Tisch nannte sich auch Sicherheitskonverenz.
@ admin Quelle ist Beitrag 150 hier im Blog von Karabayan:
“Am 27.07. werden wir den Biergarten des Club Bahnhof Ehrenfeld mit Grillgut und Poetry einweihen…”
Um Slam-Poetry geht es, anderes soll folgen.
Jetzt muß die Kulur als Mäntelchen herhalten. Man will ja auch noch etwas Anderes präsentieren außer Krach und Lärm. Und man muß die Zuschüsse und Förderungen auch irgendwie legitimieren.
158 admin // Aug 3, 2010 at 11:36
@Anwohner2: Danke, jetzt hab ich’s: Der CBE schreibt tatsächlich auf seiner Homepage, dass der Biergarten am 27. Juli eingeweiht wird. Das ist etwas merkwürdig, da ja schon die WM-Spiele dort übertragen wurden und der CBE WM-Quartier für 11 Freunde war. Der runde Tisch nannte sich auch Sicherheitskonferenz? Merkwürdiger Name für so eine Veranstaltung. Weiß jemand, wo das her kommt?
159 Anwohner 2 // Aug 6, 2010 at 08:34
Die Veranstaltung die laut deren Seite gestern, also Donnerstag, um 17.00 Uhr beginnen sollte, war um 23.30/24.00 Uhr noch im Gange. Die Tür vom Club war offen und Musik und Bässe … Wir kennen es.
160 Anwohner // Aug 6, 2010 at 16:50
Eine Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr? Das ist was ganz Neues. Bisher war s um 23.00 Uhr nachts bis in die Puppen, 6.00 Uhr morgens früh. Vielleicht muß man jetzt einmal auf was Anderes fokusieren, zumindest jetzt, wo Fragen nach den Subventionen aufgetreten sind. Warum auch sollte ein komerzieller Diskobetrieb mit Eintritt 10 Euro, mal 7 oder 8 Euro eigentlich Subventionen kriegen? Da wird der Begriff Kultur mal wieder arg strapaziert. Und das für die Jugendlichen bis morgens um 6.00 Uhr früh was getan wird und was???, ist das förderwürdig? Förderung dafür, daß Anwohner vom Schlafen abgehalten werden?
161 admin // Aug 7, 2010 at 10:22
@Anwohner: ja, die Veranstaltung am Donnerstag begann um 17 Uhr. Du findest das Programm des CBE auf der Homepage. Hier der Link zur Veranstaltung vergangene Woche. Wo kommt die Sache mit den Subventionen her? Gibt es dafür eine verlässliche Quelle? Im Internet habe ich zunächst nichts dazu gefunden.
162 A // Aug 7, 2010 at 21:16
Nach 2.00 Uhr nachts, Sonntag früh: Lärm und Bassgewummere, Frequenzen, deren Druck im Körper spürbar ist, deshalb kein Schlaf. Gekeife, Streit, das aus dem Bieneschwarmgebrumm der Menge vorm Club auftaucht und wieder darin verschwindet. Einfach grausam.
Wunsch für die Verursacher und Beteiligte ist, dass das, was sie uns antun, in ähnlicher oder ganz anderer Weise einmal auf sie zurückkommt.
163 Karabayan // Aug 8, 2010 at 04:50
Hätte dieser intensive Regen nicht diese Nacht einsetzen könne, anstatt erst heute morgen? Auf den Fensterbänken unseres Hauses finden sich am Samstag wieder erste Moskovskaya-Fläschen, auch die Fahrradkörbe in der Straße werden als Mülleimer benutzt. Wenn man den Leuten eine Fototapete mit Mauer schenken würde, würden die dann auch zu Hause an die Wand pinkeln???
Mein Freund sprach von marodierenden Horden, die zu zweit auf dem Fahrrad ohne Licht ihm entgegenfuhren. Wie lange dauert es und man hält einfach mal drauf nach so einer unruhigen Nacht? Hapischnischgsehn…
Am schlimmsten fand ich wieder das Gegröhle bis in die Morgenstunden- und irgendwie fängt es erst an, wenn das Team des Ordnungsamts Feierabend gemacht hat. Faktisch ist der Biergarten die gesamte Nacht in Betrieb, weil man seine Getränke von drinnen mitbringt und dann dort gemütlich zusammensitzt. Drinnen kann man sich ja nicht unterhalten….Müssen das die Betreiber nicht unterbinden?
ANWOHNER: Wir sollten mal zusammenlegen und einen Privatdetektiv engagieren, der das ganze Treiben mal genau dokumentiert, ggf. mit Videokamera. Wie sollen wir das sonst beweisen? Vielleicht meldet sich ja auch nochmal der Anwohner, der bereits Anzeige erstattet hat und beim Anwalt ist! Vielleicht mal Emailaddi bei der Redaktion hinterlassen?
164 Uranwohner // Aug 8, 2010 at 14:34
@Admin A hat den Beitrag So früh verfaßt und in meinem Beisein eingestellt. Jetzt befindet sich das Datum von Sa darunter. Da ist ein Fehler passiert. Es muß 8. Aug. heißen. Bitte korrigieren Sie das, danke.
@ Admin Danke für das Einstellen der 11 Freunde Seite, die belegt, daß der Biergarten schon während der WM in Betrieb war. Die peinliche Notiz von der CBE Seite mit der Eröffnung des Biergartens am 27. Juli 10 ist inzwischen gelöscht. Auch andere verfängliche Seiten sind schnell gelöscht worden. Z.B. das Fundstück von Su.. Da legt ein im CBE gastierender Veranstalter den Gästen nahe, nicht den vollen Eintritt zu zahlen, da der Sound, abgespielt über die Anlage des Clubs, nicht die beste Qualität hat. Veranstalter bringen für bestimmte Reihen Ihre eigenen Superanlagen mit. Das war auch schon im CBE der Fall. Es sprengte und sprengt aber sämtliche Dezibelnormen und führte zu wütenden Protesten der Anwohner. Das Dilemma bleibt bestehen.
165 admin // Aug 9, 2010 at 03:58
@A und Uramwohner: Man kann das Datum nicht händisch ändern. Es wird genau das Datum angezeigt, zu dem der Kommentar ins Netz gestellt wurde. In der Tat war der 7.8. ein Samstag und 21.16 Uhr ist nicht nach 2 Uhr morgens. War das ein Blick in die Kristallkugel?
@Karabayan: Es hat sich also bisher nichts geändert. Was gedenken die Anwohner dagegen zu tun? Vielleicht ist die Idee mit dem Privatdetektiv gar nicht schlecht?
@Uranwohner: Es ist doch verständlich, dass der CBE einen Veranstaltungshinweis vom 27. Juli aus dem Netz nimmt – der ist schließlich vorbei. Und auf der Homepage wird auf künftige Events hingewiesen.
166 anno nym // Aug 10, 2010 at 04:46
Wenn ich das alles lese: ich bin so froh, daß ich weg bin!!!
Umzugsstress hat sich gelohnt, kann nun wieder (mit offenem Fenster) schlafen. Fühle mich wie neugeboren!
Wünsche trotzdem allen weiterhin viel Erfolg!
167 admin // Aug 10, 2010 at 06:43
Glückwunsch!
168 Uranwohner // Aug 11, 2010 at 09:21
Glückwunsch, jetzt haben Sie endlich einmal Ihre Parteilichkeiten offen klar gestellt.
Dazu passt sehr gut der Hinweis, nicht zum ersten Mal, daß es doch schön ist, wegzuziehen.
169 shoegirl // Aug 11, 2010 at 18:01
Es könnte einen Weg geben…. übrigens: wir haben heute einen etwas merkwürdigen Brief mit einer falschen Anrede bekommen. Massenschreiben mit falscher Namenseingabe- macht einen guten Eindruck. Dann müsste noch geklärt werden, woher die Damen und Herren die Adresse bekommen haben. Wir haben bei den Veranstaltern definitiv nix hinterlegt. Lautstärkemessung Montagnacht…. ist doch mal ne Superidee…. der Club ist ja zu!!! Supersinnig. Ganz schlaue Herrschaften. Gratulation zu soviel Intelligenz.
Aber zurück zu den Möglichkeiten: es müsste ein Verein gegründet werden… natürlich mit einem “Zweck” – ganz offiziell. Dieser eingetragene Verein könnte dann einen Fond bilden aus dem ein Anwalt bezahlt wird. So müssen nicht alle die Anwaltsgebühren einzeln bezahlen. Empfehlen kann ich die Kanzlei Jenißen Harren oder Herrn Lützenkirchen, der früher in der Sozietät Jenißen Harren war. Sind sehr kompetent und kennen sich im Immisionsschutzrecht aus. Ich denke, dass dies sinnvoll und fast die einzige Möglichkeit ist sich zu wehren. Zumindest kann man nicht mehr tun. Wenn man dann trotzdem noch verliert kann man es halt nicht ändern aber man hat alles getan. Besser als sich hier im Forum “auszuweinen” ist es auf jeden Fall. Bitte nicht falsch verstehen….bin auf Eurer Seite…. und finde dieses Forum zum Austausch der Meinungen und Erfahrungen auch super…..aber IHR MÜSST HALT ENDLICH HANDELN!!!!! Niemand anderes wird sich für Euch einsetzen. Zeit aufzuwachen!!! Der Verein hätte auch den Vorteil, dass nicht Einer allein dasteht (event. vorpreschen muss um dann festzustellen, dass andere sich in brenzligen Situationen “doch nicht so ganz sicher sind”) sondern alle in einem Boot sind.
Denkt darüber nach….es ist unsere/Eure Nachtruhe. Da wir unsere Entscheidung für uns gefällt haben (Wegzug) drücke ich Euch die Daumen und werde weiter verfolgen wie die Sache sich entwickeln wird.
170 admin // Aug 12, 2010 at 06:04
@Uranwohner: Wessen Parteilichkeiten meinen Sie? Falls Sie mich meinen: Ich habe schlichtweg keine. Ich bin nicht für den Club, weil ich nicht seine Zielgruppe bin, und ich bin nicht dagegen, weil er mich nicht stört. So einfach ist das. Ich möchte, dass auf meiner Webseite, die sich übrigens nicht nur dem Thema CBE widmet, ein fairer Austausch stattfindet. Fair bedeutet, dass keine der beiden Parteien hier manipulieren darf. Und der Glückwunsch bezieht sich lediglich darauf, dass anno nym den Umzug offensichtlich hinter sich hat. Da ich bereits neun Mal umgezogen bin plus zwei Büroumzüge, weiß ich, dass das sehr stressig sein kann.
@shoegirl: Das ist genau der Punkt: Es muss etwas getan werden. Sich auf den verschiedenen Websites zu beschweren, wird alleine zu nichts führen. Du solltest vielleicht einmal mit dem Nutzer Karabayan Kontakt aufnehmen. Er möchte auch als Gruppe aktiv werden, wenn ich das richtig verstanden habe.
Das in Kommentar 164 angesprochene und angeblich gelöschte Fundstück ist online unter diesem Link. Stand: 12. August. Danke an Karabayan fürs Schicken.
171 Karabayan // Okt 2, 2010 at 12:03
Oh leever Jott, jev uns Wasser !!!!
Danke für den anhaltenden Regen der letzten Nacht, nur dann können wir Anwohner schlafen. Denn die Statistik zeigt: ist das Wetter schlecht, siehe August, ist es auch ruhig in der Nacht. Offensichtlich macht dann das Gröhlen und rumhängen viel weniger Spass und man rennt auch nicht dauernd rauss zum Rauchen. Schön, dass die kleinen Mädels mit ihren Stimmen wie Kreide auf der Tafel dann Angst um ihre Frisur haben und drinnen bleiben, oder weg oder zu Hause, aber wenigstens weg von der B-S-Str.
Oh leever Jott……
172 Karabayan // Okt 2, 2010 at 12:06
Oha, ich muss
http://www.a.performancelife.com/Proteste_gegen_Diskothek_in_Bahnboegen_Koeln_Ehrenfeld.htm
recht geben. Mein Kommentar eben habe ich um 18:10 geschrieben, die Uhrzeit wird aber mit 12:03 angegeben. Irgendwas ist hier kaputt?
173 admin // Okt 14, 2010 at 11:10
Hm, kann ich nichts zu sagen. Die Seite läuft auf WordPress, die Zeit ist mit Deutschland eingestellt. Einen Admin dazu zu beauftragen kostet Geld, das diese private Seite leider nicht hat. Sorry!
174 admin // Okt 14, 2010 at 11:11
… aber ich sehe gerade auch, dass 11:10 angezeigt wird, obwohl es 17:18 Uhr ist. Das war nicht immer so …
175 karabayan // Jan 24, 2011 at 09:30
Hallo Zusammen,
am Mittwoch soll IM CBE ein Bürgertreff stattfinden. Ich bin sprachlos, wessen Idee war das denn? Unserem Bürgermeister steigt wohl schon die ach so lange Session zu Kopf?
176 karabayan // Jan 27, 2011 at 02:55
http://ksta.de/html/artikel/1288741510251.shtml
Ja, das hat uns beim Bürgertreff keiner gesagt. Glaubt Ihr jetzt, dass die alle, wie sie da standen, was zu verbergen hatten?
177 admin // Jan 27, 2011 at 09:43
… es ist aber doch schon länger klar, dass die Bahnbögen alle mit Leben gefüllt werden sollen, oder?
178 karabayan // Jan 31, 2011 at 06:22
Ja- das scheinen die Anwohner aber so nicht verstanden zu haben. Am Bürgertreff-Abend beschwerten sich die meisten über den menschlichen Krach durch Grölen und den Biergarten im Sommer. Die Betreiber haben sowas gesagt wie: gewöhnen Sie sich dran, da kommt noch mehr. Über diese definitiven Pläne wie im Artikel beschrieben hat keiner gesprochen, die Rede war von Pizzeria und Brauhaus. Fakt ist: Außengastronomie im Sommer nur bis 22:00. Danach gehen die dann geschlossen und leise nach Hause? Wenn alle Bahnbögen gefüllt sind, sitzen da hunderte von Leuten in der Bartholomäus-Schink-Straße. Das wird die Fress- und Partymeile für das neue EKZ auf dem Heliosgelände wie im Centro.
179 admin // Jan 31, 2011 at 10:28
2007 gab es einmal diese Kurzmeldung. 2008 gab einen Artikel zum Thema im Stadtanzeiger.
180 karabayan // Feb 1, 2011 at 08:30
Ja, leider scheinen Gewerbe und Handwerk nicht die erforderlichen Mieten aufbringen zu können. Daher wird nur noch Gastronomie, das zeigt auch die Einschätzung der Kunden, die noch zuletzt bei qype.com den CBE als DIE neue Cash-Cow von Ehrenfeld beschreiben.
Wie gut die Nutzung von Bahnbögen in einem Wohngebiet umgesetzt werden kann zeigen die Bahnbögen bei den Staples in Camden Town in London – aber soweit scheint ja von der Stadt noch keiner gekommen zu sein.
181 admin // Feb 1, 2011 at 12:46
In Berlin ist das meines Erachtens auch gut umgesetzt. Allerdings weiß ich auch da nicht, wie laut das für die Anwohner ist. Das Gewerbe soll ja jenseits des Gürtels einziehen, wenn ich das richtig verstanden habe.
182 karabayan // Apr 13, 2011 at 05:10
Das Wochenende war wieder heiss-von der Lautstärke her. Verkehrste Welt, hier wird es erst ab 22:00 Uhr laut und so richtig gegröhlt erst gegen 2:00 Uhr nachts. Montagmorgen in Ehrenfeld. Im Erdgeschoss steht eine Bierkanne im Fenster, darunter der Inhalt, nur offenbar andersrum getrunken….Bis zur Haltestelle das gleiche Bild:Überall kaputte Bierflaschen. Wer zum Teufel trinkt nur Becks??? Um die Ecke, in die B-S-Straße möchte man gar nicht gehen. In dieser Ecke hier verkommt Ehrenfeld zu einem Dreckloch.
183 admin // Apr 18, 2011 at 06:25
Ich habe am Samstag mit jemandem gesprochen, der im Belgischen Viertel wohnt. Der erzählte genau das Gleiche …
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