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	<title>Der Ehrenfeld-Reporter &#187; Arzt</title>
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		<title>Zeitmanagement beim Orthopäden</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 10:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Patient macht man einen Termin beim Arzt aus, um nicht so lange warten zu müssen. Würde einem das lange Warten nichts ausmachen, könnte man ja auch sofort heute oder morgen in die freie Sprechstunde gehen. Wenn der Termin morgens um acht ist, macht sich der Patient frühzeitig auf den Weg. Denn wer den Arzt um acht sehen soll, muss mindestens zehn vor acht in der Praxis sein, um die Anmeldeprozedur hinter sich zu bringen. Dumm nur, wenn die Arzthelferinnen erst um acht die Tür aufmachen. Kleine Frage zwischendurch: Wieso vergeben sie dann überhaupt Termine auf acht und nicht auf zehn nach acht?</p>
<p>Ist man der erste Patient des Tages, rechnet man außerdem damit, direkt ins Sprechzimmer gehen zu dürfen. Aber auch hier irrt der Patient &#8211; er muss in den Warteraum und wird erst 15 Minuten später ins Sprechzimmer gerufen. Dort sitzt er weitere fünf Minuten, bis der Arzt, in dem Fall ein Orthopäde aus Lindenthal, kommt. Dadurch verschieben sich natürlich auch alle anderen terminierten Patienten nach hinten. </p>
<p>Während der Patient wartet, gehen ihm viele Gedanken durch den Kopf: Was macht der Arzt in diesen 15 Minuten? Kommt er zu privaten Verabredungen auch immer 15 Minuten zu spät? Ist das das akademische Viertel? Zumindest ist es mir so rätselhaft wie die Sache bei der Bahn: Da gibt es auch Züge, die in Köln starten. Und sie kommen trotzdem verspätet am Gleis an. Gibt es niemanden, der beiden Unternehmen ein besseres Zeitmanagement beibringen kann? </p>
<p>(bbl)</p>
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