Wenn morgens um acht die Kirchenglocken läuten, man auf dem Balkon oder im Garten beim Frühstück in der Sonne sitzt, umgeben von sattem Sommergrün – da kommt selbst in einer großen Stadt wie Köln das Gefühl auf, man lebe auf dem Dorf. Das hat was. Dieses Gefühl wird bestätigt, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht. Denn der Ehrenfelder scheint gerne Teppiche und Bettdecken zu lüften. Heute geht das ja, wenn man nicht gerade an einer stark befahrenen Straße wohnt. Früher, zu Beginn des letzten Jahrhunderts, wäre Lüften eher nicht angebracht gewesen. Der Eindruck entsteht zumindest, wenn man dieses Foto auf Wikipedia betrachtet. Metallverarbeitung, Chemie, Autoproduktion oder Glasherstellung prägten den Industrieort. Erst nach dem zweiten Weltkrieg begann der noch immer andauernde Strukturwandel.
- Teppichlüften
- Deckenlüften
- Kissenlüften
- Bettdeckenlüften
- Matrazenlüften
Fotos und Text: Bettina Blaß






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